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	<title>Gitarrenunterricht Frankfurt Blog</title>
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	<description>Ein Gitarrenlehrer vermeint zu meinen:</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 07:46:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die Griffbrettschlange</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 06:31:40 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich lasse meine Sch&#252;ler ganz gerne nach Geh&#246;r spielen und stelle immer wieder verwundert fest, was diese aus meinen Hinweisen: &#8220;Das ist doch h&#246;her bzw. tiefer!&#8221; machen. Die Reaktionen und Antworten auf mein Nachhaken machen klar, dass den Sch&#252;lern nicht klar wird, dass es ein Prinzip hinter der Anordnung bez&#252;glich der Tonh&#246;hen auf dem Griffbrett gibt.</p>
<p>Mir ist es bisher nicht gelungen, dieses Prinzip griffig und einfach in Worte zu fassen.  Meine bisherigen L&#246;sungen sind sehr mathematisch und zu lange.</p>
<p>Ich habe jetzt mal etwas Graphisches versucht. <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/download-manager.php?id=50"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Hier geht es zum Arbeitsblatt.</a></p>
	

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		<title>Die Bildungschipkarte</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:45:59 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8" /><meta name="ProgId" content="Word.Document" /><meta name="Generator" content="Microsoft Word 12" /><meta name="Originator" content="Microsoft Word 12" /></p>
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<p> < ![endif]-->Nachdem in den Medienberichten &#252;ber die Bildungschipkarte auch &#246;fters das Wort Musikunterricht fiel, werde ich auch mal meinen Senf dazu geben.</p>
<p>Momentan geistert die Zahl herum, dass &#252;ber diese Karte 200 Euro pro Jahr und Kind verteilt werden sollen. In Anbetracht der Zahlen und Preise f&#252;r Instrumentalunterricht ist das Argument Musikunterricht Augenwischerei. Das ist eindeutig zu wenig.</p>
<p>Wenn es dann so wird, dass &#252;ber Sponsoren mehr Geld auf die Karten kommt, k&#246;nnte diese Karte auch f&#252;r den Markt der Instrumentallehrer relevant werden, wenn das Problem der Anschaffungskosten f&#252;r ein Instrument gel&#246;st wird.</p>
<p>Ich kenne die Erfahrung zweier Musikschulen, die Sozialtarife haben. Diese werden eigentlich nur von Sch&#252;lern in Anspruch genommen, die schon Unterricht haben und in dieser Zeit in eine finanzielle Schieflage geraten.</p>
<p>Die andere Erfahrung, in wirtschaftlich schlechten Zeiten sinken die Sch&#252;lerzahlen bei Gitarre und Blockfl&#246;te. Wir vermuten, es liegt daran, dass die in der Anschaffung teueren Instrumente in deutlich wohlhabenderen Familien, die sich das immer noch leisten k&#246;nnen, gespielt werden. Mir hat auch mal eine langj&#228;hrige Musikschulsektret&#228;rin, die regelm&#228;&#223;ig die Musikschulkonzerte besuchte, erz&#228;hlt, es g&#228;be einen Zusammenhang zwischen Wirtschaftskraft der Eltern und den gew&#228;hlten Instrumenten ihrer Kinder.</p>
<p>Ob sich da der Markt wirklich vergr&#246;&#223;ert und damit die musikalische Bildung breiter in die Bev&#246;lkerung dringt, habe ich deswegen gewisse Zweifel.</p>
<p>Aber ich finde, &#252;ber eine Frage hat sich noch gar keiner so richtige Gedanken gemacht. Was ist mit all den Kleinanbietern? Wer schafft sich f&#252;r die paar F&#228;lle ein Leseger&#228;t an. Ich wei&#223; nicht, ob das wirklich ein Problem ist. Die Musikschulen haben meist limitierte Kapazit&#228;ten. Dort gehen dann die Sch&#252;ler mit der Chipkarte hin, wir freiberuflichen Lehrer nehmen dann den Rest, der bei den Musikschulen nicht mehr unterkommt. Ich h&#246;re jetzt schon das Aufheulen aus den Musikschulen. &#196;hnliches bef&#252;rchte ich auch bei der Nachhilfe, dass etwas entsteht, was mancher als Marktverzerrung und andere nur als Verschiebung sehen werden.</p>
<p>Wird es Diskriminierung von Seiten des Instrumentallehrer geben, alla Chipkarteninhaber werden nicht unterrichtet? Vermutlich wird es genauso viele oder wenige Diskriminierungen geben, wie vom Rest der Bev&#246;lkerung. Vielleicht sogar eher weniger, weil Musiker eher tolerant sind.</p>
<p>In der Geld&#252;bergabe via Chipkarte sehe ich eigentlich ein grundlegendes Problem des Systems, n&#228;mlich dass es nicht l&#246;sen kann, was es l&#246;sen will. Nehmen wir mal an, da kommt gen&#252;gend Geld auf die Karte, dass sich ein Kind Instrumentalunterricht leisten kann. Jetzt kommt ein Kind oder Jugendlicher zu mir und will Gitarrenunterricht. Es oder er legt die Chipkarte auf den Tisch. Letztendlich ist doch die Unterschrift der Eltern, weil so ein Vertrag langfristig ist und nicht via Taschengeldparagraph mit einem Kind geschlossen werden kann, n&#246;tig.</p>
<p>Das hei&#223;t meiner Auffassung nach, wenn die Eltern nicht wollen oder &#252;berfordert sind, dann hilft die Chipkarte eigentlich auch nicht. Aber gerade gegen diese Eltern will man doch angehen. Dieser Konstruktionsfehler ist vielleicht nicht das gro&#223;e Drama ist, so lange es den Instrumentalunterricht betrifft. Aber was ist mit Nachhilfe und &#228;hnlich f&#252;r die Bildung relevanteren Themen?</p>
	

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		<item>
		<title>&#8220;Alles was Du denken kannst, kannst Du auch spielen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 06:36:44 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Übemethodik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das war der Schlusssatz eines Artikels &#252;ber mentales &#220;ben, den ich vor ein paar Tagen gelesen habe. Pers&#246;nlich w&#252;rde ich diesen Satz umdrehen. &#8220;Alles was Du spielen kannst, kannst Du auch denken.&#8221;</p>
<p>Wie komme ich darauf? Letztendlich pers&#246;nliche Erfahrung, von der ich nicht wei&#223;, ob sie wirklich repr&#228;sentativ ist. Nat&#252;rlich besch&#228;ftigt man sich fr&#252;her oder sp&#228;ter mit mentalem &#220;ben und begegnet der These, ist die Vorstellung konkret genug, dann verbessert sich dein Spiel oder es wird sicherer. Das habe ich nat&#252;rlich auch bei mir feststellen k&#246;nnen.</p>
<p>Aber ich bin dann einen Schritt weiter gegangen. Ich wusste, je besser die Handlungsvorstellung, desto besser und leichter ist die Handlungsausf&#252;hrung. Warum nicht koordinative Grenzen damit knacken. H&#246;heres Tempo, schwierige ungewohnte Bewegungsabl&#228;ufe.</p>
<p>Also versuchte ich mir einen Lauf schneller vorzustellen, als ich ihn spielen konnte. Die Feststellung war, ich konnte es nicht. Ich k&#228;mpfte in meiner Vorstellung genau mit den Problemen, mit denen ich auch beim realen Spiel k&#228;mpfte. Deswegen kam ich auf die Idee meine Vorstellung mit dem Metronom zu trainieren. Witzigerweise bekam ich ungef&#228;hr bei den gleichen Werten mit der Vorstellung Probleme wie in der Wirklichkeit.</p>
<p>Verbl&#252;ffend oder logisch. Meiner Meinung nach logisch. Eine wichtige Erkenntnis der Psychomotorik lautet, die kin&#228;sthetische Vorstellung einer Bewegung bildet sich allm&#228;hlich beim Trainieren heraus. Je differenzierter, genauer und vollst&#228;ndiger solch eine Bewegungsvorstellung ist, desto besser beherrscht jemand die Bewegung. Man geht sogar so weit, die Qualit&#228;t der Vorstellung zum Ma&#223;stab f&#252;r die Lernqualit&#228;t einer Bewegung zu machen.</p>
<p>Diese Aussage deckt sich mit einer Erfahrung, die ich mit meinen Sch&#252;lern mache. Wenn ich mit mentalem Training arbeite, haben sie genau an den Stellen Probleme mit der Vorstellung an denen auch ihre Finger Probleme haben.</p>
<p>Vielleicht sollte der Satz hei&#223;en: &#8220;Alles was Du nicht denken kannst, solltest Du &#252;ben, bis Du es denken kannst!&#8221;</p>
<p>Wobei solche apodiktischen S&#228;tze immer Gegenbeispiele provozieren. Sich etwas nicht vorstellen zu k&#246;nnen, bedeutet erst einmal, dass man das Vorstellen &#252;ben muss. Wenn das aber nicht sonderlich zielf&#252;hrend ist, dann hilft &#252;ben.</p>
<p>Dann hat der aufmerksame Leser gemerkt, dass er sich St&#252;cke anhand des Notentextes vorstellen kann, die er noch nie gespielt hat. Aber er wird vielleicht auch feststellen, dass diese St&#252;cke letztendlich seinem gitarristischen und musikalischen Erfahrungshorizont entsprechen.</p>
	

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	</item>
		<item>
		<title>Sonnensicht</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 06:12:03 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Noten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mal wieder ein St&#252;ck von mir. Hier geht es zum <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/download-manager.php?id=49"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Download</a>.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Schwedisch f&#252;r Anf&#228;nger</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/08/06/schwedisch-fuer-anfaenger/&amp;id=372</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 06:12:29 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich war in Schweden und habe versucht daf&#252;r etwas Schwedisch zu lernen. Was hat das mit Gitarrenunterricht zu tun, wird sich jetzt mancher fragen. Gut, ich habe mich pl&#246;tzlich gefragt, ob ich auf dem Gebiet des Schwedischen nicht etwas erlebt habe, was manche Sch&#252;ler mit Instrumentalunterricht erleben. N&#228;mlich das Verh&#228;ltnis von Aufwand und Nutzen.</p>
<p>Ich wollte nicht viel, aber nicht mal das konnte ich und mein Lernaufwand war eigentlich umsonst. Warum? Ich war nicht auf den Level gekommen, um wirklich etwas mit meinem Schwedisch anfangen zu k&#246;nnen und das ber&#252;hmte Problem des Sprachenlernens auf meine Situation als Reiseradler konnte das Lehrbuch nat&#252;rlich nicht eingehen.</p>
<p>H&#228;tte ich jetzt Schwedischunterricht genommen, w&#228;re es von Seiten des Lehrers am praktischsten gewesen, er h&#228;tte mir einen Zettel gemacht, auf dem die Antworten auf die Standardfragen gestanden h&#228;tten, die einem als Reiseradler gestellt werden. Die Reaktion der Schweden h&#228;tte ich nicht verstehen m&#252;ssen, die ist weltweit gleich. Ansonsten geht es dir gut, finde ich aber toll, was Du machst; noch viel Spa&#223;.</p>
<p>Dann h&#228;tte ich die S&#228;tze gebraucht, um meine Unterkunft klar zu machen. Und f&#252;r Kassen ohne Display die Zahlen. Die wichtigsten H&#246;flichkeitsformeln und das w&#228;re es gewesen. Dazu ein W&#246;rterbuch, um Hinweise, Texte und die Schlagzeilen der Zeitungen zu verstehen.</p>
<p>Blo&#223; was h&#228;tte der Schwedischlehrer dazu gesagt? Das ist aber jetzt kein richtiger Schwedischunterricht, sondern Flickschusterei. So werden Sie nie lernen, Schwedisch selbstst&#228;ndig zu sprechen oder zu lesen.  Wenn ich dann die Frage gestellt h&#228;tte, wie lange es dauert, bis ich so weit bin, dann w&#228;re die Antwort gekommen: &#8220;x-Jahre.&#8221; Und ich: &#8220;So lange!? So lange will ich aber f&#252;r mein Ziel nicht einsetzen. Geht das nicht schneller. In einem halben Jahr geht es los.&#8221;</p>
<p>Was habe ich von dieser Erkenntnis?</p>
<p>Mir pers&#246;nlich ist eine eventuelle Erwartungshaltung auf Seiten des Sch&#252;lers deutlich geworden und damit l&#228;sst sich dann besser verhandeln.</p>
<p>Einer meiner inneren Ma&#223;st&#228;be ist, was k&#246;nnte ein Kollege zu meinen Unterrichtsergebnissen sagen. Ein, der hat sie ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, das hat nichts mit Gitarre lernen zu tun, w&#228;re mir sehr unangenehm. Aber ich glaube jetzt, ich k&#246;nnte einem Interessenten die Problematik klar machen und er w&#252;rde dann meinem Kollegen entsprechend widersprechen.</p>
<p>Die andere Seite ist, wenn Instrumentallehrer Dinge ablehnen, wird das gerne als verletzend oder d&#252;nkelhaft empfunden. Jetzt kann ich klar machen, dass ich mit einer Aufgabenstellung konfrontiert bin, die au&#223;erhalb des Rahmens meiner normalen Aufgabenstellungen liegt und deren L&#246;sung einen Aufwand auf meiner Seite bedeutet, der einfach zu gro&#223; und damit unvern&#252;nftig ist. Vielleicht auch, dass das gleiche Problem vielleicht auf Seiten des Sch&#252;lers besteht.</p>
<p>Was meine ich? Z.B. ich habe eine Anf&#228;ngerin, die w&#252;rde gerne die fill-ins von Santanas Maria, Maria k&#246;nnen. Rhythmisch ist das ziemlich deftig. Ich kann versuchen, ihr die Sachen einzutrichtern, aber am Rhythmus wird ein normaler Anf&#228;nger aller Wahrscheinlichkeit nach scheitern. Und damit f&#228;ngt die Schwierigkeit an, wird derjenige mit diesem ungef&#228;hren Ergebnis zufrieden sein?</p>
<p>Letztendlich sehe ich in dieser Erkenntnis eine M&#246;glichkeit Zielkonflikte im Unterricht besser zu verstehen und beiden Seiten transparent zu machen.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Musiktheorie um die Ecke gedacht</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/30/musiktheorie-um-die-ecke-gedacht/&amp;id=371</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 06:13:04 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was f&#252;r Begriffe verbergen sich hinter diesen R&#228;tselandeutungen:</p>
<ul>
<li> L&#228;sst sich genauso schwer teilen wie die entsprechenden Zahlen.</li>
<li> Das kleinste Zeitintervall auf der Uhr.</li>
<li> Reimt sich auf Herz und Schmerz.</li>
<li> Der Quark und Tarte (franz&#246;zischer Kuchen) gemischt.</li>
<li> Flinte, Pinte, &#8230;&#8230;.., Splinte, Tinte</li>
<li> Die zweite Klasse in der Unterstufe unanst&#228;ndig geschrieben.</li>
<li> Medizinisches Wort f&#252;r &#8220;nicht keimfrei&#8221;, oder der erste Monat im Jahr dessen Zahl nichts mit der gemeinten Zahl zu tun hat.</li>
<li> Ein altes Wort f&#252;r DIN - A -6 Heft.</li>
</ul>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Erkl&#228;rungsprobleme (7) - Der Lehrer selbst</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/23/erklaerungsprobleme-7-der-lehrer-selbst/&amp;id=370</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/23/erklaerungsprobleme-7-der-lehrer-selbst/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 06:01:09 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse ist, lass dir zu einem p&#228;dagogischen Sachverhalt immer zehn konkrete Beispiele einfallen, sonst bleibt alles graue Theorie. Bei all meinen angef&#252;hrten Erkl&#228;rungsproblemen fiel mir das sehr schwer. Teilweise habe ich es immer noch nicht geschafft.</p>
<ul>
<li> These 1: Diese Probleme sind im Instrumentalunterricht nicht so relevant.</li>
<li> These 2: Ich bin ein grandioser Erkl&#228;rer.</li>
<li> These 3: Ich verstehe nur, das was ich verstehe. Deswegen kann ich nicht verstehen, was andere nicht verstehen.</li>
</ul>
<p>These 2 w&#228;re mir nat&#252;rlich die liebste, aber  ich vermute These 3 ist die wahrscheinlichste. Der Blick &#252;ber den eigenen Horizont.</p>
<p>Nehmen wir doch das Beispiel aus dem ersten Artikel dieser Serie. Ich &#228;rgere mich schon seit Jahren &#252;ber das Nabeneinstellen. Ich wei&#223; aus Erfahrung, dass in der Technik bei sehr pr&#228;zis geformten Gegenst&#228;nden sich meist auch eine genaue Angabe finden l&#228;sst, wie weit man drehen, schieben etc. darf. Ich gehe mit meinen Mitmenschen mit meiner Manie hinter allen Dingen ein System zu suchen teilweise ziemlich auf den Wecker. Trotzdem bin ich nicht auf die Idee gekommen, die Frage des Nabeneinstellens dementsprechend zu untersuchen, obwohl die Idee so naheliegend ist. Es ist so &#228;hnlich wie bei der Geschichte vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ei_des_Kolumbus"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Ei des Columbus</a>. Man muss die Idee erst haben.</p>
<p>Wobei das mit dem Ei des Columbus nur die halbe Wahrheit ist. Bei dieser Geschichte ist alles Wissen f&#252;r die Idee eigentlich in den Personen schon vorhanden.  Das Problem versch&#228;rft sich dadurch, wenn der Betreffende, in diesem Fall der Lehrer, Wissen braucht, was er nicht hat.</p>
<p>Da ich nun &#252;ber 15 Jahre unterrichte, stelle ich fest, manches was mir fr&#252;her unm&#246;glich erschien, ist letztendlich ein Klacks. Aber diese Ver&#228;nderungen waren nur durch Wissenserwerb m&#246;glich. Ich w&#252;rde aber nicht sagen, dass dieser sonderlich zielgerichtet war, sondern das dabei der Zufall eine sehr wichtige Rolle spielt.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Erkl&#228;rungsprobleme (6) - Platinenl&#246;ten in der Raumfahrt</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/16/e/&amp;id=369</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/16/e/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 06:55:58 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als ich im Netz nach Tipps zum Platinenl&#246;ten fragte, gab mir einer der Antwortenden ein Link zu einem Dokument des Deutschen Zentrums f&#252;r Luft- und Raumfahrt e.V.. Ein &#252;ber 90-seitiges Dokument.</p>
<p>Es geht letztendlich darum, eine m&#246;glichst sichere L&#246;tstelle f&#252;r die Satelliten sicher zu stellen. Vermutlich damit diese uns nicht so schnell auf den Kopf fallen.</p>
<p>Darin waren auch Anweisung in der Art &#8220;und f&#252;hre uns nicht in Versuchung&#8221;. Bestimmte Werkzeuge sollten am Besten gar nicht an dem Arbeitsplatz liegen, bevor man auf dumme Gedanken kommt. Es wurden sogar Anweisungen gegeben mit was f&#252;r einer Seite eines Saitenschneiders die Dr&#228;hte der Bauteile entfernt werden sollen.</p>
<p>Mich fasziniert schon immer die Qualit&#228;t der Dokumentation von technischen Standards. Vor allem wenn ich die mit Anweisungen im Gitarrenunterricht bzw. Instrumentalunnterricht vergleiche.</p>
<p>Andererseits entsteht sehr h&#228;ufig eine un&#252;bersichtliche Menge an Information, die teilweise auch schwer verdaulich ist, und vermutlich deswegen nicht wahrgenommen wird. H&#228;tte man solche ausgiebigen Dokumentationen im Instrumentalunterricht, dann h&#228;tte man folgende Probleme.</p>
<p>Problem 1: Wie kann gesichert werden, dass alle Infos in dem Kopf des Lehrers ankommen.</p>
<p>Problem 2: Wie kann gesichert werden, dass dann alle Informationen im Kopf des Sch&#252;lers ankommen.</p>
<p>Problem 3: Wie kann sichergestellt werden, dass der Sch&#252;ler die richtige Information im richtigen Moment in seinem Kopf aufruft.</p>
<p>Aber an diesen Problemen wird vielleicht klar, was ich als eine p&#228;dagogische Illusion bezeichne.</p>
<p>Wenn ich die Diskussion &#252;ber Bildungspolitik verfolge, stellt sich bei mir der Verdacht ein, dass viele Menschen den p&#228;dagogischen Prozess als steuerbar ansehen. Wenn die richtige Ma&#223;nahme erfolgt, dann ist das Ergebnis gesichert.</p>
<p>Aber viele Lernziele d&#252;rften um einiges komplexer sein als einfaches Platinenl&#246;ten. Wenn man versucht alle Fehlerquellen und Qualit&#228;tssicherungsma&#223;nahmen zu erfassen, w&#252;rden unendliche Mengen von Information entstehen. Da aber bei der &#220;bermittlung auch der menschliche Faktor eine Rolle spielt, wird klar, dass die Steuerung von Lernergebnissen eine Illusion ist, bzw. warum Bildung nicht so einfach funktioniert, wie manche glauben machen wollen.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Erkl&#228;rungsprobleme (5) - Nicht wichtig nehmen</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/09/erklaerungsprobleme-5-nicht-wichtig-nehmen/&amp;id=368</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/09/erklaerungsprobleme-5-nicht-wichtig-nehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 06:48:06 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein anderer Grund, warum Erkl&#228;rungen ihr Ziel nicht erreichen, ist die Bewertung der Relevanz der einzelnen Informationen. Ich vermute Informationen, deren Beachtung sich nicht irgendwie sofort r&#228;cht, werden von Sch&#252;lern nicht beachtet bzw. ziemlich schnell vergessen.</p>
<p>Ich komme noch einmal auf das Reinigen und Verzinnen der L&#246;tspitze zur&#252;ck. Beim Kabel Zusammenl&#246;ten war es bisher nie relevant und r&#228;chte sich erst beim Zusammenl&#246;ten einer Platine. Der Zusammenhang Ursache und Folge war auch nicht offensichtlich, ich musste diesen erst herausfinden. Weil ich die Information nicht beachtet hatte, misslangen sehr viele L&#246;tstellen. Deswegen musste ich diese wieder entl&#246;ten. Auf Dauer bekam die Platine zu viele Hitze ab, das Kupfer l&#246;ste sich ab und ich musste die Platine wegschmei&#223;en.</p>
<p>Solche Informationen gibt es im Instrumentalunterricht zu Hauf&#8217;. Viele Informationen im Instrumentalunterricht sind dazu da Probleme zu vermeiden. Leider darf man die Sch&#252;ler auch nicht ins Messer laufen lassen, damit sie bemerken, wie wichtig es ist, sich an die Information zu halten. Weil wenn die Sch&#252;ler die Folgen am eigenen Leibe versp&#252;ren, dann ist schon so viel Schaden angerichtet, der sehr schwer zu beseitigen ist.</p>
<p>Weiter kommt hinzu, dass die Zusammenh&#228;nge bei weitem nicht so offensichtlich sind, wie bei meinem Platinenbeispiel.</p>
<p>Vielleicht sollte man sich klar machen, was f&#252;r Informationen die Gefahr in sich bergen, dass ihre Bedeutung nicht klar wird und deswegen nicht unbedingt wichtig genommen werden und deswegen sollte man besonders auf ihnen gegen&#252;ber den Sch&#252;lern herumreiten.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Erkl&#228;rungsprobleme (4) - So was wei&#223; man doch &#8230;</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/02/erklaerungsprobleme-4-so-was-weiss-man-doch/&amp;id=367</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/07/02/erklaerungsprobleme-4-so-was-weiss-man-doch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:18:10 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Fachmann sieht nicht, was der Laie (nicht) sehen kann.</p>
<p>Ich wollte meine Bremse entl&#252;ften. Also suchte ich mir eine Anleitung. Dort stand v&#246;llig korrekt:&#8221;Nun &#246;ffnest du die Entl&#252;ftungsschraube.&#8221; Prompt l&#246;ste ich die falsche Schraube und das Hydraulik&#246;l lief zu meiner gro&#223;en Freude auf den Boden.</p>
<p>Was war das Problem? Es gibt an dieser Stelle zwei Schrauben, eine die man sofort sieht und die andere ist tief versenkt in einem Bohrloch. Man erkennt diese zweite Schraube auch auf den hundersten Blick nicht. Erst in der Anleitung des Bremsenherstellers fand ich den entscheidenden Hinweis.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, was sich der Autor meiner ersten Erkl&#228;rung gedacht hat. Vielleicht: &#8220;Terminologisch ist alles richtig, also muss man das verstehen.&#8221;</p>
<p>Die Quintessenz dieser Geschichte ist, wichtig ist, dass die Hypothese &#252;ber den Kenntnisstand des &#8220;Belehrten&#8221; richtig ist. Und oft wird auf dieser Seite mehr erwartet, als zu finden ist.</p>
<p>Eine andere Sache ist mir beim L&#246;ten aufgefallen, nachdem ich eine Platine kaputt gel&#246;tet habe, weil mir eine bestimmte Information gefehlt hat. Bei vielen Erkl&#228;rungen wird nicht beschrieben, dass man die immer wieder die L&#246;tspitze reinigen und verzinnen soll. Dann ist der Fluss der L&#246;tzinns besser kontrollierbar. Der Grund, warum diese Information nicht genannt wird, ist einfach: Diese zwei T&#228;tigkeiten sind wichtig bei jeder L&#246;tverbindung. Also werden sie selten erw&#228;hnt, wenn nur eine bestimmte Art des L&#246;tens erkl&#228;rt wird. Es wird davon ausgegangen, dass das sowieso klar ist. Ich hatte sogar den Eindruck, dass viele Autoren glauben, das w&#228;re so selbstverst&#228;ndlich klar, dass man es einfach nicht erw&#228;hnen muss weil ich dieses Reinigen und Verzinnen der L&#246;tspitze auch nicht bei elementaren Texten zum L&#246;ten erw&#228;hnt gefunden habe.</p>
<p>Mir scheint hier ein Problem vorzuliegen, was mir schon &#246;fters begegnet ist. Dem Profi erscheint das Notwendige so nat&#252;rlich und klar, dass er ein Nichtwissen als unnat&#252;rlich betrachtet und deswegen einen gesonderten Hinweis als unnotwendig betrachtet.</p>
<p>In anderen Worten, sollte man in seinem Unterrichtsgeschehen sich denken, so etwas wei&#223; man doch, dann sollte man dies vielleicht als einen Warnhinweis betrachten.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Erkl&#228;rungsprobleme (3) - Vermeintlich klare Angaben</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/25/erklaerungsprobleme-3-vermeintlich-klare-angaben/&amp;id=366</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/25/erklaerungsprobleme-3-vermeintlich-klare-angaben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 06:04:25 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Noch einmal zu der Drehrichtung von Schrauben. Das trifft auch f&#252;r das Drehen der Stimmmechanik zu. Erstaunlicherweise wird extremh&#228;ufig von links und rechts Drehen gesprochen. Dummerweise ist nach rechts eine andere Drehrichtung, wenn der Inbusschl&#252;ssel bei sechs Uhr steht als wenn der Inbusschl&#252;ssel bei 12 Uhr steht.</p>
<p>Es scheint eine stillschweigende Vereinbarung zu geben, wenn man von Drehrichtungen redet, dass die Zw&#246;lf-Uhr-Stellung gemeint ist.</p>
<p>In anderen Worten man muss darauf achten, dass Angaben wirklich in jeder Lage eindeutig interpretierbar sind.<br />
Es mag verwundern, dass ich darauf rumreite, aber ich habe das an den Saitendrehen immer mit vom K&#246;rper weg oder hin beschrieben. Es gab immer etwas Verwirrung, jetzt wei&#223; ich auch warum.</p>
<p>Mir f&#228;llt noch ein Beispiel ein, das mir erst vor ein paar Tagen klar wurde. Ich lasse gerne St&#252;cke nach Geh&#246;r nachspielen. Bei kindlichen Anf&#228;ngern wundere ich mich immer wieder, wie planlos sie die T&#246;ne ausprobieren. Ich habe mir das bisher immer damit erkl&#228;rt, dass die Kinder &#8220;h&#246;her&#8221; und &#8220;tiefer&#8221; noch nicht so richtig unterscheiden k&#246;nnen. Durch einen Zufall ist mir aufgefallen, dass die Kinder vielleicht etwas anderes verwirrt. Wenn die T&#246;ne im musikalischen Sinne h&#246;her werden, werden sie r&#228;umlich gesehen tiefer.</p>
<p>Auch hier, ist die anscheinend so selbstverst&#228;ndliche Information gar nicht so selbstverst&#228;ndlich. Auffallend finde ich, dass mir f&#252;r alle Beispiele kein Hinweis oder eine Diskussion &#252;ber das Missverst&#228;ndnispotential der Angaben begegnet ist.</p>
<p>Man kann zweierlei daraus schlie&#223;en, dass das Missverst&#228;ndnispotential vielleicht gar nicht so gro&#223; ist oder wie schwer das Missverst&#228;ndnispotential zu durchschauen ist.</p>
<p>Wie dem nun auch sei, wenn die L&#246;sungsvorschl&#228;ge der Sch&#252;ler nicht so eindeutig ausfallen, wie sie m&#252;ssten, sondern sehr wirr sind, dann k&#246;nnte es sein, dass bestimmte Informationen mehrfach interpretiert werden k&#246;nnen, und damit das &#8220;unlogisch&#8221; Ergebnis erkl&#228;ren.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Erkl&#228;rungsprobleme (2) - Beil&#228;ufigkeit der Information</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/18/erklaerungsprobleme-2-beilaeufigkeit-der-information/&amp;id=365</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/18/erklaerungsprobleme-2-beilaeufigkeit-der-information/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 06:29:02 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es gibt Informationen, die eigentlich ziemlich einfach zu erfassen sind, h&#246;chstens beil&#228;ufig erw&#228;hnt werden, und trotzdem beim Betreffenden ziemlich langsam ankommen und deswegen das Leben m&#252;hseliger machen, als es sowieso schon sein kann.</p>
<p>Unmusikalisches Beispiel. Ich schraube schon ewig an meinen Fahrr&#228;der herum. Ich mache eigentlich fast alles selbst. Eines Tages fragte mich eine Sch&#252;lerin, in was f&#252;r eine Richtung man eine Schrauben drehen m&#252;sse, damit man sie festziehen w&#252;rde. Ich war ziemlich perplex, weil ich ihr keine Antwort geben konnte. Also betrachtete ich meine Schrauberei genauer und stellte fest: &#8220;Erf&#252;lle der Schraube Sinn und dreh&#8217; sie im Uhrzeigersinn.&#8221; Nachdem ich das festgestellte habe, gestaltete sich die Schrauberei doch um einiges erfreulicher.</p>
<p>Ein &#228;hnliches Ph&#228;nomen hatte ich mit einem Sch&#252;ler. Wir besch&#228;ftigen uns mit Dreikl&#228;ngen. Er hatte schon &#8216;zig Dreikl&#228;nge in Grundstellung geschrieben und diese standen auch noch auf dem Blatt, welches vor ihm lag. Dann stellte ich ihm die Aufgabe, er m&#246;ge die Dreikl&#228;nge &#252;ber die einzelnen T&#246;ne einer Tonleiter schreiben. Komischer Weise rechnete sich dieser Sch&#252;ler alle T&#246;ne aus. Als ich ihn fragte, ob ihm eigentlich schon mal aufgefallen w&#228;re, dass Dreikl&#228;nge im Notenbild immer gleich aussehen. Drei Notenk&#246;pfe, die nebeneinanderliegen. Entweder geht die Notenlinie durch die Notenk&#246;pfe oder die Notenk&#246;pfe liegen in den Zwischenr&#228;umen. Da fiel es ihm auch wie Schuppen von den Augen, dass er eigentlich hirnlos malen kann. Was ihm sehr gefiel. ;-)</p>
<p>Komischer Weise fallen mir ad hoc viele Beispiele in der Musiktheorie ein, auf die dieser Sachverhalt zutrifft. Vermutlich deswegen, weil eine Art formales System dahinter steht.</p>
<p>Bei der Gitarre f&#228;llt mir schon weniger ein. Vermutlich weil die Dinge weniger offensichtlich sind. Ein Beispiel ist der angelegte Wechselschlag. Dort hei&#223;t die Regel: &#8220;Der Finger, der in der Luft ist, schl&#228;gt an.&#8221; Auch bei Tonleitern tauchen immer gewisse Pattern auf, aber diese sind nicht so leicht formulierbar, wie die Wechselschlagregel.</p>
<p>Mir fallen einige Kriterien ein, woran man solche Informationen erkennen kann, die zu beil&#228;ufig pr&#228;sentiert werden, aber doch das Leben vereinfachen, wenn sie wirklich via Eselsbr&#252;cke den Weg in den Kopf finden.</p>
<p>Aber die Kriterien d&#252;rften vermutlich sehr von meinen Lerngewohnheiten gepr&#228;gt sein.</p>
<p>Entweder-Oder Information. Siehe Schraubenbeispiel. Oder kommt zuerst die Subdominante oder doch die Dominante. Wann handelt es sich um einen Dur oder Molldreiklang.</p>
<p>Wiederkehrende Muster. Wie sehen die Intervalle im Notenbild aus? Was f&#252;r Fingerkombinationen tauchen immer wieder in Tonleitern auf. Z&#228;hlweisen bezogen auf rhythmische Modelle.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Erkl&#228;rungsprobleme (1) - Diffuse Angaben</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/11/erklaerungsprobleme-1-diffuse-angaben/&amp;id=364</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/11/erklaerungsprobleme-1-diffuse-angaben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 06:22:08 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/11/erklaerungsprobleme-1-diffuse-angaben/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich habe in der letzten Zeit an meinem Fahrrad geschraubt und einiges f&#252;r meine Fahrradelektrik gebastelt und gel&#246;tet. Besonders bei der Fahrradelektrik habe ich f&#252;r mich teilweise ziemliches Neuland betreten.</p>
<p>Normalerweise lese ich Bastelanleitungen und probiere so lange, bis es funktioniert. Bisher war es eher so, ich konnte meine Basteleien ausprobieren, ohne dass etwas dabei gro&#223; kaputtgehen konnte. Dies war dieses Mal anders. Fehlversuche h&#228;tten Material und Ger&#228;te kosten k&#246;nnen.</p>
<p>Letztendlich ich war auf Erkl&#228;rungen angewiesen und dabei ist mir als Erleidender aufgefallen, warum Erkl&#228;rungen von &#8220;Eingeweihten&#8221; an &#8220;Laien&#8221; schief gehen k&#246;nnen.</p>
<h2>Diffuse Angaben</h2>
<p>„Etwas Spiel&#8221; oder „eine f&#252;nftel Umdrehung&#8221;.</p>
<p>Einer meiner wenig geliebten T&#228;tigkeiten ist das Einstellen der Lager der Radnaben. Die Beschreibungen schwanken zwischen</p>
<ul>
<li> nicht zu fest</li>
<li> darf nicht rauh laufen</li>
<li> ein wenig Spiel</li>
</ul>
<p>und eine Erkl&#228;rung schrieb:</p>
<p>&#8220;Zum Schluss wird das Lagerspiel eingestellt. Hierzu untere Kontermutter mit der Hand nur soweit festziehen, bis die Achse nicht mehr in der Nabe wackelt. Kontermutter wieder um eine f&#252;nftel Umdrehung lose schrauben.&#8221;</p>
<p>Die obere Kontermutter fest anziehen und darauf achten, dass sich die untere Kontermutter nicht mitdreht, d.h. mit Gabelschl&#252;ssel kontern.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ernie-troelf.de/bonanzaforum/wie-helfe-ich-mir-%20selbst/hinterradnabe%20shimano/hinterradnabeshimano.htm"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">http://www.ernie-troelf.de/bonanzaforum/wie-helfe-ich-mir- selbst/hinterradnabe%20shimano/hinterradnabeshimano.htm</a></p>
<p>Einer Anleitung scheint ihr Problem klar zu sein. Denn dort kann man lesen: &#8221;</p>
<p>&#8220;Dieses &#8220;Einstellen&#8221; mit lockern und festziehen kann Zeit in Anspruch nehmen.</p>
<p>Ist die richtige Einstellung vorhanden, Kontermutter festziehen. Hinterrad nehmen und mit Schnellspanner in Rahmen einbauen. Am Hinterrad wackeln ob Spiel vorhanden ist.</p>
<p>Rad ausbauen und das Lagerspiel korrigieren. Ist die richtige Einstellung gefunden, die Kontermutter festziehen. Achten Sie darauf, dass der Konus sich nicht verdreht bzw. bewegt hat, da sich sonst die Einstellung verstellt hat. Nachdem alles festgezogen ist und eingestellt ist, pr&#252;fen Sie noch mal das Lagerspiel.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.fahrrad-workshop-sprockhoevel.de/Nabenpflege.htm"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">http://www.fahrrad-workshop-sprockhoevel.de/Nabenpflege.htm</a></p>
<p>Es d&#252;rfte wohl klar sein, dass die zweite Erkl&#228;rung viel Zeitverbrauch zur Folge hat und sehr launehebend ist.</p>
<p>Umgesetzt f&#252;r den Unterricht bedeutet dies, man sollte seine Erkl&#228;rungen darauf &#252;berpr&#252;fen, ob die Pr&#228;zision der Angaben erh&#246;ht werden kann.</p>
<p>Was k&#246;nnten Warnzeichen sein?</p>
<ul>
<li> Formulierungen die den Komparativ verwenden.</li>
<li> Formulierungen wie &#8220;ein wenig&#8221;, &#8220;etwas&#8221;, &#8220;mehr&#8221;</li>
</ul>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wenn man etwas langsam sehr gut kann &#8230;</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/04/wenn-man-etwas-langsam-sehr-gut-kann/&amp;id=363</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/04/wenn-man-etwas-langsam-sehr-gut-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 05:47:57 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Übemethodik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/06/04/wenn-man-etwas-langsam-sehr-gut-kann/</guid>
		<description><![CDATA[<p>dann merkt man, dann kann man das schneller besser kontrollieren und merkt besser, was man falsch macht.&#8221;</p>
<p>Das &#228;u&#223;erte ein Sch&#252;ler. Diese Erfahrung hat er beim Tanzen gemacht. Dem habe ich eigentlich nichts hinzuzuf&#252;gen, au&#223;er dies gilt auch f&#252;r das &#220;ben.</p>
<p>Es ist wirklich eigenartig, weil ich keine Erkl&#228;rung daf&#252;r habe, wenn man etwas &#246;fters langsam spielt und dann schnell, dann wird die Wahrnehmung des schnell Gespielten detaillierter und konkreter. Das Gespielte l&#228;sst sich dann besser kontrollieren.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>R A I K K O 2XL Vacuum Speaker - Erfahrungsbericht</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/05/28/r-a-i-k-k-o-2xl-vacuum-speaker-erfahrungsbericht/&amp;id=362</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/05/28/r-a-i-k-k-o-2xl-vacuum-speaker-erfahrungsbericht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 06:35:56 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/05/28/r-a-i-k-k-o-2xl-vacuum-speaker-erfahrungsbericht/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Sch&#252;ler von mir hat mir den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002KHUETS?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002KHUETS"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">RAIKKO XS Vacuum </a>Lautsprecher gezeigt. Ich fand das Kerlchen nicht &#252;bel und da mir das Lautsprecher schleppen zu dumm wird, kaufte ich mir die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002KR8P6C?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002KR8P6C"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">R A I K K O 2XL Vacuum Speaker</a> f&#252;r den Unterricht.</p>
<h2>Klang</h2>
<p>In erster Linie finde ich den Klang in Ordnung. Da ich die Lautsprecher an einem Laptop betreibe, bin ich ganz froh um die programminternen Equalizer. Denn manches wird sonst zu dumpf.</p>
<p>Das m&#246;chte ich nicht unbedingt den Lautsprechern zum Vorwurf machen. Bei meinen anderen Lautsprechern habe ich auch schon den Equalizer benutzt. Ich nehme an, die Soundkarten von Notebooks sind leicht basslastig ausgelegt. Aber bei den RAIKKO Lautsprecher muss ich noch mehr die B&#228;sse absenken als bisher.</p>
<p>Wenn meine Sch&#252;ler Schlaggitarre zu einer Aufnahme mitspielen, dringe ich mit diesen Lautsprechern gut durch, ohne dass sie zum Scheppern anfangen.</p>
<p>Bei lauteren Instrumenten k&#246;nnte es oder gibt es je nach Lautst&#228;rke Probleme, weil die Boxen bei entsprechender Lautst&#228;rke ziemlich massiv scheppern.</p>
<p>Da ich unter anderem in einem Grundschulklassenzimmer unterrichte, konnte ich feststellen, dass ich am anderen Ende des Klassenzimmers die Musik immer noch gut und angenehm h&#246;ren konnte. Die Lautsprecher mussten nicht in den Schepperbereich hochgeregelt werden.</p>
<h2>Unerfreuliches</h2>
<p>In den Lautsprechern sind Akkus eingebaut, die &#252;ber USB ladbar sind.</p>
<p>Leider sind die Akkus nicht wechselbar und es gibt kein Wort dazu, wie viel Ladezyklen diese Akkus halten. Es ist auch nicht klar, wie die Lautsprecher ihren Energiehunger stillen, wenn sie am USB- Anschluss h&#228;ngen. Besser f&#252;r die Lebenszeit der Akkus w&#228;re, wenn der Strom nicht aus den Akkus entnommen w&#252;rde. Aber ich bef&#252;rchte, es ist anders herum.</p>
<p>Leider habe ich im Produktdatenblatt auch nicht finden k&#246;nnen, ob man USB-Ladeger&#228;te an die Lautsprecher anschlie&#223;en darf, die deutlich mehr Strom liefern als ein USB-Anschluss eines Rechners.</p>
<p>Das k&#246;nnte aber interessant sein, wenn jemand einen Dauerbetrieb im Sinn hat. Die Lautsprecher k&#246;nnen bis zu 1,7 Watt pro Lautsprecher ben&#246;tigen. Also maximal 3,4 Watt.</p>
<p>Da USB 2 als High Power 500 mA bei 5V liefern soll, k&#246;nnte das eng werden. Vor allem wenn man in Betracht zieht, dass das Akkuladen verlustbehaftet ist.</p>
<p>Weiter ist die Kabell&#228;nge st&#246;rend kurz. Ich habe den USB Anschluss rechts an meinem Notebook, der Line-Out Ausgang ist rechts. Es wird ein wenig knapp, wenn ich die Lautsprecher an beide Anschl&#252;ssen anschlie&#223;e.</p>
<p>Aber das Dranh&#228;ngen an den USB-Anschluss ist nicht n&#246;tig, so lange der Akku noch fit ist. Blo&#223; das 3,5 mm Klinkenkabel ist auch sehr kurz. Also ist man mit der Positionierung sehr eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Insgesamt sehe ich den Kauf erst einmal positiv. Die Frage ist, wie lange es dauert, bis die Akkus nicht mehr ladbar sind und ob dann der Betrieb am USB-Anschluss noch m&#246;glich ist.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Versagens&#228;ngste</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/05/21/versagensaengste/&amp;id=361</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 06:13:56 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mir ist in den letzten Wochen ein Zusammenhang klar geworden, den ich schon &#246;fters beobachten konnte, aber noch nie so richtig begriffen habe, weil dieses Ph&#228;nomen gl&#252;cklicherweise selten auftritt.Es geht um Sch&#252;ler, die pl&#246;tzlich und etwas unvermittelt zum Weinen beginnen, wenn die Finger nicht das tun, was sie tun sollen. Dass die Frage, wie es denn gerade in der Schule liefe, meist das Ergebnis liefert, dass es nicht so gut l&#228;uft und man den Glauben an sich verliert, ist mir nichts Neues.  Ich sage dann meist ein paar tr&#246;stende Worte und die Situation entspannt sich wieder.</p>
<p>Jetzt hatte ich es zum zweiten Mal in kurzer Zeit, dass eigentlich leistungsf&#228;hige Sch&#252;ler leistungsm&#228;&#223;ig stark einbrachen. Bei der ersten Sch&#252;lerin habe ich zwar verstanden, dass die schulische Situation Auswirkung hat und ich versuchte zu ermutigen, was aber misslang.</p>
<p>In einer Unterhaltung mit dem zweiten Sch&#252;ler wurde mir der Mechanismus klar, warum das &#220;ben einschl&#228;ft. Wenn es beim &#220;ben nicht klappt, dann k&#228;me die Angst hoch, und deswegen w&#252;rde man lieber nicht &#252;ben, um nicht mit der Angst konfrontiert zu werden.</p>
<p>Was mache ich jetzt mit dem Sch&#252;ler. Ich habe mit dem Sch&#252;ler einen &#220;bevertrag geschlossen. Zweck des &#220;bevertrages ist, der Sch&#252;ler soll feststellen, wie sich seine Angst oder Unbehagen sich ver&#228;ndert, wenn er wieder regelm&#228;&#223;ig &#252;bt.</p>
<p>Die Mutter hat mir erz&#228;hlt, dadurch dass dieser Zusammenhang angesprochen worden ist und sie ihn jetzt auch kennt, w&#228;re das &#220;ben kein konflikttr&#228;chtiges Thema mehr, weil einerseits der Sohn jetzt wieder mehr von selber &#252;ben w&#252;rde und das &#220;ben keine Machtprobe mehr ist.</p>
<p>Ich will hoffen, dass das so bleibt.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn Sch&#252;ler pl&#246;tzlich das &#220;ben einstellen, muss das nicht unbedingt mit der Motivation zusammenh&#228;ngen, sondern es kann sein, dass dem Sch&#252;ler etwas Angst macht, diese Angst beim &#220;ben auch auftaucht und er diese meidet</p>
<p>Aus meiner Erfahrung w&#252;rde ich sagen, dies ist aber selten. Bei zwei F&#228;llen bin ich mir sicher, dass dieser Mechanismus zutraf. Bei drei weiteren F&#228;llen w&#252;rde ich sagen, es k&#246;nnte sein, dass dies die Erkl&#228;rung sein k&#246;nnte.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Der Glaube im Instrumentalunterricht</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 06:53:15 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich habe vor Kurzem „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100473906?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3100473906"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Tanz um dein Leben</a>&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Royston_Maldoom"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Royston Maldoom</a> gelesen. Royston Maldoom d&#252;rfte den Meisten durch den Film „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0009S6R28?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B0009S6R28"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Rhythm is it</a>&#8221; ein Begriff sein.</p>
<p>Maldoom beschreibt immer wieder, dass viele Menschen, vor allem Eltern und Erzieher, nach den Vorstellungen auf ihn zuk&#228;men und verwundert feststellen w&#252;rden, dass sie solch eine Leistung den Kindern und Jugendlichen nicht zugetraut h&#228;tten. Maldoom pflegt darauf zu antworten, dass genau das Problem sei.</p>
<p>F&#252;r mich geht da ein psychologischer Zeigefinger einher, denn ich auch versp&#252;re, wenn ich lese, Lehrer m&#252;ssten an den Sch&#252;ler glauben und dann w&#252;rde der Sch&#252;ler schon eine bessere Leistung bringen. Mir ist das zu simpel.</p>
<p>Doch bei dem Lesen von Maldoomes Buch kam mir die Idee, dass Maldoom da etwas verwechselt. Es ist vermutlich so, dass die Eltern ihre Kinder gar nicht untersch&#228;tzen, sondern den Gegenstand Ballett schlichtweg &#252;bersch&#228;tzen. Also die falsche Vorstellung &#252;ber den Gegenstand ist das Problem.</p>
<p>Dazu eine Geschichte. Ich bin unsportlich, fahre gerne Rad und traute mir Berge nie zu. Mir keine Berge zutrauend wollte ich eine Radreise an der norwegischen Nordseek&#252;ste machen. Das Informationsmaterial zu der Strecke zeigte gl&#252;ckliche Senioren mit Dreigangr&#228;dern. Also genau das richtige f&#252;r mich. Da aber f&#252;r Norweger „totaly flat&#8221; Gegenden sind, in denen die Berge nicht &#252;ber hundert Meter gehen, gab es in Norwegen ein sehr, sehr b&#246;ses Erwachen.  Ich musste eigentlich die ganze Zeit mehrmals am Tag H&#246;henunterschiede von 300 Meter &#252;berwinden. Vom Meeresspiegel bis zum Gipfel. Erstaunlicher Weise f&#252;hlte ich mich dabei gar nicht so schlecht. Nein ich mochte dieses Bergfahren sogar.</p>
<p>Seit dieser Erfahrung suche ich teilweise die Berge sogar. Wenn ich von meinen Radreisen Menschen berichte, die ich sogar als sportlicher als mich einsch&#228;tze, schl&#228;gt mir Bewunderung entgegen. Diese Leute trauen sich nicht einmal 100 Kilometer an einem Flussradwanderweg zu.</p>
<p>Ihr Problem, sie haben so wenig Erfahrung mit dem Radfahren, dass sie einfach nicht einsch&#228;tzen k&#246;nnen, was m&#246;glich ist.</p>
<p>Solche Limitierungen k&#246;nnte es auch im Instrumentalunterricht geben.</p>
<p>Kinder und Eltern gehen richtigerweise und verst&#228;ndlicherweise davon aus, dass sie die Dinge nicht so gut k&#246;nnen k&#246;nnen wie der Lehrer. Doch wie gro&#223; ist der Abstand wirklich?</p>
<p>Ab und zu wenden Sch&#252;ler und Eltern ein, ich w&#252;rde zu viel von ihnen erwarten. Aus einem mir unerfindlichen Grund kommt keiner darauf, dass ich auch nur das fordere, was ich als m&#246;glich im Unterricht erlebe. Unterrichtserfahrung habe ich mittlerweile hoffentlich genug. Wenn ich darauf hinweise, dass mir meine Erfahrung sagen w&#252;rde, was m&#246;glich ist, dann bem&#252;hen sich die Sch&#252;ler weiter und geben nicht auf.</p>
<p>Aber auch die Erwartung des Lehrers an die F&#228;higkeit von Kindern ist ein entscheidendes Ma&#223; f&#252;r das, was m&#246;glich ist. Wenn ein Lehrer nicht glaubt, dass Kinder schon zu etwas f&#228;hig sind, wird er dies auch nicht ausprobieren und nicht erfahren, dass es doch m&#246;glich w&#228;re.</p>
<p>Wobei hier ein interessanter Gedanke ist, wer Kinder vor &#220;berforderung und Misserfolg sch&#252;tzen will, unterfordert sie vielleicht.</p>
<p>Ein weiterer Gedanke ist, wenn ich Kindern etwas nicht zutraue, ist das vielleicht auch ein Ausdruck meiner F&#228;higkeiten und nicht der Kinder. Wenn ein Lehrer sagt, Kinder k&#246;nnen das nicht, hei&#223;t das vielleicht auch, ich habe keine Idee, wie ich das beibringen kann.</p>
<p>Was f&#252;r praktische Konsequenzen k&#246;nnen diese Gedanken f&#252;r den Unterricht haben?</p>
<p>Ich f&#252;r mich habe jetzt mal beschlossen, dass ich manchen Sch&#252;ler deutlicher machen muss, was ich ihnen zutraue und was sie schaffen.  Also wenn das Ge&#252;bte vorgespielt wird, mitteilen, dass ist vom Ergebnis das, was ich dir mit deinen F&#228;higkeiten zugetraut habe, bzw. mehr oder weniger.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Das durchgedr&#252;ckte Endgelenk</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/05/07/das-durchgedrueckte-endgelenk/&amp;id=359</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 06:19:57 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Idee kam von einem Sch&#252;ler, als wir daran arbeiteten, er m&#246;ge sein Endgelenk nicht durchdr&#252;cken. Ich erz&#228;hlte ihm, was ich unter<a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2008/12/19/das-durchgedrueckte-endglied/"  rel="bookmark" title="Permanent Link: Das durchgedr&#252;ckte Endglied" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);"> &#8220;Das  durchgedr&#252;ckte Endglied&#8221;</a> beschrieben habe.  Der Sch&#252;ler stellte fest, wenn er versuchen w&#252;rde, als erstes sein Endgelenk zu knicken und dann erst das Mittelgelenk, dann w&#252;rde er nicht mehr das Endgelenk durchdr&#252;cken. Ich muss sagen, er hat recht. Wenn das Endgelenk sich als erstes beugt, dann wird das Endgelenk nicht mehr durchgedr&#252;ckt.</p>
<p>Da bei manchen Menschen, diese Knickbewegung des Endgelenkes kaum sichtbar ist, ist es hilfreich das Mittelglied zu fixieren und dann zu versuchen, das Endgelenk zu beugen. Dann wird die Bewegung sehr deutlich sichtbar.</p>
<p><a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2008/12/19/das-durchgedrueckte-endglied/"  rel="bookmark" title="Permanent Link: Das durchgedr&#252;ckte Endglied" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);"></a></p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Feinkoordination zwischen Links und Rechts</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/04/30/feinkoordination-zwischen-links-und-rechts/&amp;id=358</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/04/30/feinkoordination-zwischen-links-und-rechts/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 06:37:34 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Übemethodik]]></category>

		<category><![CDATA[Übematerial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/04/30/feinkoordination-zwischen-links-und-rechts/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich habe die Idee, die ich unter <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/03/26/koordination-zwischen-links-und-rechts/"  title="Permanent Link: Koordination zwischen Links und   Rechts" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Koordination zwischen Links und Rechts</a> hatte ausgearbeitet.  Ich habe die Signale aufgelistet, die man zu dieser Koordination verwenden kann und drei Bewegungsabfolgen notiert.</p>
<h2>Signale in den Fingern</h2>
<p>1)    Signale in der rechten Hand</p>
<ul class="unIndentedList">
<li> Bewegungsanfang</li>
<li> Saite ber&#252;hren</li>
<li> Saite verl&#228;sst Nagel</li>
<li> Ton wird wahrgenommen</li>
</ul>
<p>Die Phase, zwischen der die Kuppe die Saite ber&#252;hrt und die Saite den Nagel verl&#228;sst, nenne ich <strong>Gleitphase</strong>.</p>
<p>2)    Signale in der linken Hand</p>
<ul class="unIndentedList">
<li> Start Bewegung</li>
<li> Saite ber&#252;hren</li>
<li> Landung auf Holz</li>
</ul>
<p>Die Phase, zwischen der die Fingerkuppe die Saite ber&#252;hrt und auf dem Holz landet, nenne ich <strong>Restwegphase</strong>.</p>
<h2>Bewegungsabfolgen</h2>
<p>Die Bewegungsabfolgen sind darauf ausgerichtet ein m&#246;glichst gebundenes Spiel zu erreichen, weil dies das Hauptproblem im Gitarrenunterricht ist.</p>
<p>1)    Einen h&#246;heren Ton auf gleicher Saite greifen.</p>
<ul class="unIndentedList">
<li> Finger links und rechts starten gleichzeitig und ber&#252;hren gleichzeitig die Saiten</li>
<li> Gleitphase und Restwegphase starten gleichzeitig. Ein unterschiedliches Ende ist wahrscheinlich, aber kein Problem, weil links schneller ist als rechts. Wenn es einen zu l&#246;senden Finger gibt, startet die L&#246;sebewegung mit der Gleitphase.</li>
</ul>
<p>2)    Einen tieferen Ton auf gleicher Saite greifen.</p>
<ul class="unIndentedList">
<li>Finger links und rechts starten gleichzeitig und ber&#252;hren gleichzeitig die Saiten</li>
<li> Gleitphase und Restwegphase gleichzeitig. Der zu l&#246;senden Finger startet in diesem Moment die L&#246;sebewegung.</li>
</ul>
<p>3)    Den n&#228;chsten Ton auf anderer Saite greifen</p>
<ul class="unIndentedList">
<li> Finger links und rechts starten gleichzeitig und ber&#252;hren gleichzeitig die Saiten</li>
<li> Gleitphase und Restwegphase gleichzeitig.</li>
<li> Erst wenn der Ton h&#246;rbar ist, den zu l&#246;senden Finger heben.</li>
</ul>
<p>Signale links sind weiter verwendbar um Bewegungen wie Ausdrehen, Vorbereitung eines Fingers zu starten.</p>
<p>Die Methode wirkt eher indirekt, denn in einem normalen Bewegungstempo kann man diese Unterscheidungen nicht treffen. Aber die Auseinandersetzung sensibilisiert deutlich f&#252;r schlechtes Fingertiming. Durch die Methode bekommt man ein Gef&#252;hl, wie die Finger zueinander stehen m&#252;ssen.</p>
<p>Das bedeutet ist das Klangergebnis unbefriedigend, kann man abgleichen, standen die Finger so zueinander, wie festgestellt. Je nachdem wie die Antwort ausf&#228;llt, hat man eine m&#246;gliche Ursache oder wei&#223;, dass man sich eine andere Ursache suchen muss.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Leit- und Folgefinger</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/04/23/leit-und-folgefinger/&amp;id=357</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/04/23/leit-und-folgefinger/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 06:29:28 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/04/23/leit-und-folgefinger/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich wei&#223; nicht, ob einer der Mitlesenden schon mal einen Sachverhalt, auf den ich heute zu sprechen komme, beobachtet hat. N&#228;mlich eine Art Wertigkeit der Finger im Bewusstsein, wenn mehrere Finger gleichzeitig koordiniert werden m&#252;ssen.</p>
<p>Die Wahrnehmung der einzelnen Finger ist unterschiedlich. Ich pers&#246;nlich w&#252;rde diese Unterschiede mit den Begriffen Leitfinger und Folgefinger beschreiben.</p>
<p>Leitfinger: Dieser Finger ist st&#228;rker im Bewusstsein und ist der Finger mit dem man haupts&#228;chlich zielt.</p>
<p>Folgefinger: Diese Finger sind eher schwach im Bewusstsein.</p>
<p>In der Bewegungsvorstellung gibt es meistens eine zeitliche Reihenfolge zwischen den Fingern. Man denkt zu erst an den Leitfinger und dann an die Folgefinger.</p>
<p>Doch die Entscheidung, was f&#252;r ein Finger jetzt Leitfinger und Folgefinger ist, wird selten bewusst getroffen, sondern man nimmt die Entscheidung des Kopfes einfach hin.</p>
<p>Doch was passiert, wenn man die Rangordnung ab&#228;ndert. Dazu zwei Beispiele.</p>
<h2>Gegenbewegung angelegter Wechselschlag</h2>
<p>Der R&#252;ckholfinger beim angelegten Wechselschlag l&#246;st ganz gerne zu sp&#228;t aus. Wenn ich meinen Sch&#252;lern die Anweisung gebe, sie m&#246;chten die Anschlagsbewegung mit der R&#252;ckholbewegung einleiten, ver&#228;ndert sich das Bild deutlich zum Besseren hin.</p>
<h2>Dritter und vierter Finger bei G-Dur gemeinsam aufsetzen</h2>
<p>Das Problem ist bei dieser Bewegung, dass der dritte Finger die Bewegung einleitet und den vierten Finger hochzieht. Fordere ich die Sch&#252;ler auf, die Bewegung mit dem vierten Finger einzuleiten, unterliegt der vierte Finger deutlich weniger dem „Zugzwang&#8221; des dritten Fingers.</p>
	

		]]></description>
	</item>
	</channel>
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