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	<title>Gitarrenunterricht Frankfurt Blog</title>
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	<description>Ein Gitarrenlehrer vermeint zu meinen:</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 06:01:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Fingers&#228;tze digitalisieren</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 07:14:39 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[praktisch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich habe schon immer ungern aus Originalnoten gespielt, weil die x-te Eintragung mit Bleistift &#252;ber die y-te Radierung gerade nicht gut lesbar ist. Wenn dann der Bleistift noch gegen die Druckerschw&#228;rze ank&#228;mpfen muss &#8230; . Gut lesbar ist etwas anderes.Bei St&#252;cken, die ich intensiv &#252;be, mache ich mir die Noten mit meinem Notensatzprogramm selber und genie&#223;e den Vorzug eines farbig strukturierten Fingersatzes. Dadurch bin ich optisch ein ziemlich verw&#246;hntes Kerlchen geworden.</p>
<p>Seit einigen Tagen besitze ich einen neuen Scanner, dessen Scanqualit&#228;t meinen alten Scanner meilenweit schl&#228;gt. Das Experimentieren mit dem Scanner und meine Erfahrung mit elektronischer Bildbearbeitung haben mich auf eine Idee gebracht, wie ich mir unter Umst&#228;nden bei weniger wichtigen St&#252;cken den doch etwas aufw&#228;ndigen Weg &#252;ber das Notensatzprogramm sparen kann.</p>
<ol>
<li>Noten schwarzwei&#223; mit Photoshop einscannen</li>
<li>Unerw&#252;nschte Fingers&#228;tze au&#223;erhalb der Notenzeilen mit der Lassofunktion markieren und l&#246;schen</li>
<li>Unerw&#252;nschte Fingers&#228;tze innerhalb der Notenzeilen mit einem kopierten Notenzeilenausschnitt oder geeignetem Fingersatzschnipsel &#252;berdecken.</li>
<li>Noten ausdrucken</li>
<li>Weitere Fingers&#228;tze mit bunten Filzstiften in die ausgedruckten Noten eintragen.</li>
<li>Wiederum als Farbscan einscannen und mit Farbbereichsauswahl die farbigen Fingers&#228;tze markieren, kopieren und dann in den &#228;lteren Scan einf&#252;gen. Notfalls zu Recht schieben.</li>
</ol>
<p>Manche meiner Filzstifte z.B. der hellgr&#252;ne sah etwas zu ver&#228;ndert und blass auf dem Ausdruck aus.</p>
<p>Ich markierte die hellgr&#252;nen Fingers&#228;tze mit der Farbbereichsauswahl und f&#252;llte sie dann mit dem Farbverlauf. Ich w&#228;hlte zwei Mal dasselbe Gr&#252;n und ziehe dann den Farbverlauf &#252;ber die ganze Seite. Die markierten Bereiche wurden dann komplett gr&#252;n ausgef&#252;llt und der Fingersatz erstrahlte in dem gew&#252;nschten Hellgr&#252;n.</p>
<p>Weil es mich dann auch interessiert hat&#8230;. Bleistiftreste nach dem Radieren kann man in PS lindern. Erstaunlicher Weise ging das unter der Funktion Farbbereich ausw&#228;hlen mit der Funktion „Lichter&#8221;.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Slowmotion Erfahrungen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:43:41 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nachdem ich den Artikel &#252;ber Slowmotion geschrieben habe, habe ich vermehrt auf diese Methode im Unterricht zur&#252;ckgegriffen und will von den Erfahrungen berichten.</p>
<h2>Slowmotion f&#252;r die linke Hand</h2>
<p>Die Sch&#252;ler berichten, nachdem sie einen Bewegungsablauf mehrmals mit Slowmotion gemacht haben, dass sie jetzt besser mit dem Bewegungsablauf zu recht k&#228;men.</p>
<p>Dabei f&#228;llt aber auf, dass bei der Slowmotion teilweise ein leicht unangenehmes Gef&#252;hl in der Hand entsteht. Je j&#252;nger der Sch&#252;ler desto gr&#246;&#223;er der Protest. Da mir auch auff&#228;llt, dass j&#252;ngere Kinder sich schwerer mit dieser Methode tun, kann ich mir vorstellen, dass das unangenehme Gef&#252;hl auch objektiv bei Kindern st&#228;rker ist als bei Jugendlichen und Erwachsenen.</p>
<h2>Bewegungskopplung und falsche Bewegungen</h2>
<p>Leider ist es so, je h&#246;her das Bewegungstempo ist, desto st&#228;rker werden Bewegungskopplungen ausgel&#246;st. In anderen Worten st&#246;rende Bewegungen werden mit ausgef&#252;hrt. Auch geschieht es, dass eine Bewegung durch eine falsche Bewegung ersetzt wird. Zum Beispiel das Schlie&#223;en des Fingers wird bei der Greifbewegung nicht mit einer Bewegung aus dem Grundgelenk bewerkstelligt sondern durch ein Ziehen des Unterarms.</p>
<p>Bei Slowmotion ist der Sch&#252;ler diesen Reflexen bei weitem nicht so stark ausgesetzt wie bei einem normalen Bewegungstempo. So f&#228;llt es ihnen leichter die korrekte Bewegung zu erlernen. Dies ist besonders hilfreich beim Erlernen neuer Bewegungen.</p>
<p>Bei alten eingeschliffenen Bewegungen treten Ver&#228;nderungen des eigentlichen Bewegungsablaufes ein. Aber Slowmotion m&#252;sste dann ziemlich massiv eingesetzt werden.</p>
<h2>Bewegungsqualit&#228;t</h2>
<p>Meine Sch&#252;ler berichten, und das deckt sich auch mit meiner Erfahrung, dass eine Stelle, die man mit Slowmotion ge&#252;bt hat, sich entspannter spielt.</p>
<h2>Tonqualit&#228;t</h2>
<p>Dar&#252;ber bin ich mir noch nicht ganz sicher, weil ich zu wenig Nagelspieler habe.</p>
<p>Die Aufgabestellung lautet, die Saite ganz langsam &#252;ber die Kuppe und dann den Nagel gleiten zu lassen, so dass dies m&#246;glichst ruckfrei geschieht und nachdem die Saite den Nagel verlassen hat, dass kein oder ein extrem leiser  Ton entsteht, dann verbessert sich die Tonqualit&#228;t.</p>
<h2>Vergn&#252;gungssteuer</h2>
<p>Alle finden diese Methode als sehr anstrengend f&#252;r den Kopf und deklarieren sie nicht als &#8220;vergn&#252;gungssteuerpflichtig&#8221;.</p>
	

		]]></description>
	</item>
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		<title>Ein Schule vom alten Schlag</title>
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		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/02/19/ein-schule-vom-alten-schlag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 07:18:12 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Eingeschoben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In dem Artikel &#252;ber „Julio S. Sagreras Guitar Lessons Book 1-3&#8243; schrieb ich, dies sei eine alte Schule vom alten Schlag. Ich kenne einige Schulen von diesem Schlag und wundere mich jedes Mal wieder, wie diese Schulen damals funktioniert haben sollen? Ich schreibe damals, weil all diese Schulen bis kurz nach dem Ende des ersten Weltkrieges entstanden sind.</p>
<p>Das Merkmal dieser Schulen ist, dass die Leistungsanforderungen in einem Tempo ansteigen, wie es heute bei weitem nicht gemacht wird und auch nicht gemacht werden k&#246;nnte. Und dieses „nicht gemacht werden k&#246;nnte&#8221; besch&#228;ftigt mich. Ich gehe davon aus, dass man eine Schule so schreibt, wie es die Erfahrung vorgibt, weil man die Grenzen des M&#246;glichen erkennt. Aber wenn dem so ist, dann bedeutet dies im Umkehrschluss, die Grenzen des M&#246;glichen waren andere als heute. Deswegen ist die interessante Frage f&#252;r einen Instrumentallehrer, hat sich im Unterricht etwas zum Schlechteren gewendet oder haben sich andere Faktoren ge&#228;ndert?</p>
<p>W&#228;hrend meines Studiums gab es zwar einen Abriss &#252;ber die Geschichte des Berufes des Instrumentallehrers. Kernaussage kurz nach dem ersten Weltkrieg begann ein Bem&#252;hen diesen Beruf zu professionalisieren, um die Musik einer breiteren Bev&#246;lkerungsbasis im Sinne von Volksbildung zug&#228;nglich zu machen. &#220;ber was, was davor war, wurde nicht gesprochen.</p>
<p>Deswegen habe ich versucht mich zur Geschichte des Instrumentalunterrichtes schlau zu machen. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe nur Literatur zur Geschichte der Musikerziehung gefunden. Mit Musikerziehung ist aber der Unterricht an den Schulen gemeint.</p>
<p>Doch aus diesen Berichten schimmert doch so manches durch, so dass ich diese Erkenntnisse unter dem Vorbehalt der Spekulation zusammenfasse.</p>
<p>P&#228;dagogik ist ein Fachgebiet, das es erst seit kurzem (250 Jahre) gibt. Es entsteht durch die allgemeine Schulpflicht. Dadurch dass Bildung eine Aufgabe wird, die einen Gro&#223;teil der Gesellschaft betrifft, entsteht eine Wissenschaft, die diese Aufgabe reflektiert, um diese zu bew&#228;ltigen.</p>
<p>Das Tempo bis eine Erkenntnis sich in der Musikerziehung bildet und durchsetzt dauert sehr lange. Teilweise mehrere Generationen.</p>
<p>Da der Instrumentalunterricht eher ein Ph&#228;nomen einer kleinen Oberschicht ist und erst deutlich sp&#228;ter ein Massenph&#228;nomen, d&#252;rfte es so sein, dass diese Reflektionsprozesse &#252;ber Sinnhaftigkeit von Konzepten wesentlich sp&#228;ter einsetzen.</p>
<p>Der Musikunterricht in den Schulen war fr&#252;her ein Gesangsunterricht. Die damals entworfenen Konzepte waren ziemlich an den Kindern vorbei. Bis das Wissen angesammelt war, dass sich dieser Zustand ge&#228;ndert hat, dauerte extrem lange.</p>
<p>Vermutlich leiden die Systematisierungsversuche des Instrumentalunterrichtes am gleichen Problem. Hat man noch keine Erfahrung und muss ein didaktisches System erstmalig entwerfen, dann passieren zwangsl&#228;ufig viele Fehleinsch&#228;tzungen. Interessanterweise kann man so etwas sehr h&#228;ufig auch in den Instrumentalkursen bei youtube entdecken. Auch ziemlich an der Realit&#228;t eines normal begabten Sch&#252;lers vorbei. Begabte entwickeln Systeme f&#252;r Begabte.</p>
<p>Versch&#228;rfend d&#252;rfte hinzukommen, dass es damals noch kein Instrumentarium zu der Fragestellung gab, worauf muss ich achten, wenn ich ein didaktisches System entwickle.</p>
<p>Dann d&#252;rfte aber auch die Bildungssituation eine Rolle gespielt haben. Den jungen M&#228;dchen der Oberschicht wurde eine gymnasiale Bildung wie den Jungen verweigert. Die daraus entstehende L&#252;cke wurde durch Bildung im k&#252;nstlerischen Bereich gef&#252;llt. Damit war entsprechender &#220;beaufwand verbunden, aber die Zeit schien daf&#252;r auch da zu sein.</p>
<p>Die Bereitschaft dem &#220;ben so viel Zeit einzur&#228;umen, d&#252;rfte auch durch ein Bildungsideal der Oberschicht erm&#246;glicht worden sein. Das Kennertum (Dilettanten) auf k&#252;nstlerischem Gebiet galt als Ideal und dem wurde entsprechend Zeit einger&#228;umt. Liest man entsprechende Romane dieser Zeit, f&#228;llt auf, wie viel Zeit die Menschen einer bestimmten Schicht hatten. Es wirkt so, als h&#228;tte man damals die Zeit f&#252;r „Hobbies&#8221; gehabt, die heute so mancher gerne h&#228;tte.</p>
<p>Lese ich mir die Vorwort und Texte der Carcassischule durch, scheint es auch so zu sein, dass sich diese Instrumentalschulen eher an Erwachsene als an Kinder und Jugendliche gerichtet haben.</p>
<p>Es gab zwar Akademien und Musikschulen. Diese dienten dazu, dem b&#252;rgerlichen Konzertbetrieb gut ausgebildete Laien oder Profis zu liefern. Um diese Anforderung zu erf&#252;llen, braucht es ein gewisses Begabungspotential. Dieses Begabungspotential d&#252;rfte auch mit dem damaligen Lehrmaterial zu Recht gekommen sein. Das Lehrmaterial hat nolens volens die Spreu vom Weizen getrennt. Das d&#252;rfte aber bei der Intention dieser Ausbildung keinen gest&#246;rt haben, denn es war ja nicht das Ziel, wie heute, allen Musik zu erm&#246;glichen, sondern man wollte entsprechende Handwerkskunst erreichen.</p>
<p>Ich vermute aus dem Gelesenen, dass heute das Scheitern im  Instrumentalunterricht auch anders definiert wird  als damals. Das  Scheitern der Sch&#252;ler wurde vermutlich nicht als Versagen des Lehrers  gewertet. Damit bestand aber auch kein Anlass zur Verbesserung.</p>
<p>Letztendlich vermute ich, in den Instrumentalschulen spiegelt sich die Geschichte der Bildung wieder. Statt Bildung f&#252;r Privilegierte, Bildung f&#252;r alle und Anpassung an das Kind.</p>
	

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	</item>
		<item>
		<title>Intuitive Bewegungsvorstellungen der rechten Hand</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/02/12/intuitive-bewegungsvorstellungen-der-rechten-hand/&amp;id=341</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:15:45 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich mache seit l&#228;ngerem eine kuriose Beobachtung, wie sich Sch&#252;ler die Bewegungen in der rechten Hand vorstellen. Diese Erfahrung mache ich haupts&#228;chlich mit &#228;lteren Sch&#252;lern, weil das Sprechen &#252;ber die Bewegungsvorstellung in diesem Zusammenhang eher doch mit der Sprache der Geometrie stattfindet.</p>
<p>Ich nenne das beobachtete Ph&#228;nomen „Intuitive Bewegungsvorstellung&#8221;. Um was geht es?</p>
<p>Ab und zu sehen manche Bewegungen etwas eigenartig aus. So geht es mir ganz gerne, wenn ich z.B. mir den Daumenanschlag mancher Sch&#252;ler ansehe.</p>
<p>Irgendwann kam mir der Gedanke, der Sch&#252;ler stelle sich eine parallele Verschiebung des Daumens vor. Richtiger w&#228;re, dass der Bewegungsablauf des Daumens ein Kreissegment beschreibt.</p>
<p>Auf Nachfrage wurde mir dieser Verdacht best&#228;tigt. Als der Sch&#252;ler sich klar machte, dass der Daumen ein Kreissegment &#252;berstreift, fiel ihm die Bewegung deutlich leichter.</p>
<p align="center"><a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/wp-content/uploads/2010/02/intuition1.png"  title="intuition1.png" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);"><img src="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/wp-content/uploads/2010/02/intuition1.png" alt="intuition1.png" /></a></p>
<p>Aufmerksam geworden, kam mir noch ein anderer Verdacht. K&#246;nnte es sein, dass die Vorstellung der Bewegungsbahn der Daumenkuppe auch falsch ist. <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/wp-content/uploads/2010/02/intuition22.png"  title="Intuition 2" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);"><img src="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/wp-content/uploads/2010/02/intuition22.png" title="Intuition 2" alt="Intuition 2" align="left" /></a>N&#228;mlich, dass sich der Betreffende sich eine Gerade senkrecht zur Saite vorstellt. Die geometrisch logischere Variante, dass die Bewegungsbahn in einem kleineren Winkel als 90 Grad zur Saite verlaufen muss, entdeckte der Sch&#252;ler in seiner Bewegungsvorstellung nicht. Den Kreisbogen musste ich auch erst verdeutlichen.</p>
<p>Mich verbl&#252;fft an der Beobachtung, dass ich diese Beobachtung zu erst bei erwachsenen Sch&#252;lern gemacht habe, die schon vor zwanzig Jahren eine Gitarre in der Hand hatten. Ich habe diese Beobachtung auch bei anderen Sch&#252;lern gemacht. Wenn diesen Sch&#252;lern dieser Mechanismus klar wird, f&#228;llt ihnen die Bewegung leichter und diese wird geschmeidiger.</p>
<p>Eine &#228;hnliche Beobachtung kann ich auch bei der Anschlagbewegung der Finger beobachten. Dies betrifft die Bewegungsbahn der Fingerkuppe. <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/wp-content/uploads/2010/02/intuition3.png"  title="Intuition 3" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);"><img src="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/wp-content/uploads/2010/02/intuition3.png" title="Intuition 3" alt="Intuition 3" align="left" /></a>Intuitiv stellen sich die meisten Sch&#252;ler vor, dass die Bewegungsbahn der Fingerkuppe bei der Anschlagsbewegung gleich der Bewegungsbahn der R&#252;ckholbewegung ist. Was aber nicht sein kann, weil man ja sonst die Saite bei der R&#252;ckholbewegung ber&#252;hren w&#252;rde.</p>
<p>Mich fasziniert an dem Sachverhalt, dass ein offenkundiger mechanischer und geometrischer Zusammenhang sich nicht von selbst auf Dauer dem Sch&#252;ler vermittelt und das Vorstellung und Wirklichkeit so auseinanderklaffen k&#246;nnen.</p>
	

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	</item>
		<item>
		<title>Lungen f&#252;r den Kaiser und die liebe Subvention</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/02/05/lungen-fuer-den-kaiser-und-die-liebe-subvention/&amp;id=340</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 07:45:14 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Eingeschoben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mich besch&#228;ftig momentan die Diskrepanz zwischen der Schwierigkeitsprogression heutiger und fr&#252;herer Schulen. Deswegen versuche ich mich &#252;ber die Geschichte des Instrumentalunterrichtes schlau zu machen. Leider scheint dieses Thema nur sehr sp&#228;rlich behandelt zu werden. Aber ich habe jetzt einiges &#252;ber die Geschichte des Musikunterrichtes in den Schulen gelesen. Dar&#252;ber zu erfahren, ist auch sehr interessant. Dies war fr&#252;her kein Musikunterricht sondern ein Singunterricht.</p>
<p>Da dieser Singunterricht stark mit seiner Stellung an den Schulen zu k&#228;mpfen hatte, gab es auch Argumentationen wie heute, die auf Transfereffekte verweist.</p>
<p>Es ist teilweise in unseren heutigen Augen grotesk, was dort zu lesen ist. Es geht darum Untertanen zu formen. Ein besonders abstruses Beispiel habe ich in dem Buch „Geschichte der Musikerziehung&#8221; von Wilfried Gruhn gefunden.</p>
<p>Wilhelm II - mitverantwortlich am ersten Weltkrieg - sagte: „Ich brauche Soldaten, wir wollen eine kr&#228;ftige Generation haben.&#8221;</p>
<p>Ein Georg Rolle bezog sich auf dieses Zitat in seiner „<em>Didaktik und Methodik des Schulgesanges&#8221; </em>auf diese Forderung und erkl&#228;rte dort: „Nun, eine kr&#228;ftige Generation gibt es nicht ohne Lungen, und dazu kann am besten mithelfen der richtige Schulgesangsunterricht.&#8221;</p>
<p>So beschreibt es Wilfried Gruhn im obengenannten Buch auf Seite 195.</p>
<p>Zuerst erschrickt und am&#252;siert man sich vermutlich &#252;ber diesen Bericht. Vielleicht denkt man sich, dass es solche Dummheit heutzutage nicht mehr gibt, und ist froh dar&#252;ber.</p>
<p>Aber ich bin mir da nicht so sicher. Ich frage mich, wird eine Mensch in hundert Jahren, den Kopf &#228;hnlich sch&#252;tteln wie wir jetzt, wenn er liest, von der Intelligenzf&#246;rderung und dem Anstieg sozialen Kompetenz durch Musik und wie toll das alles ist, um im sp&#228;teren Konkurrenzkampf zu bestehen und wie dienlich man der Sicherung des Wirtschaftstandortes ist.</p>
<p>Aber ich frage mich auch etwas anderes. Letztendlich war das Bestreben im Kaiserreich williges Kanonenfutter heranzuziehen. Um von diesem inhumanen System gef&#246;rdert zu werden, st&#246;&#223;t man in das Horn, welches das System gerne h&#246;rt, um nicht unterzugehen.</p>
<p>Wenn also die Transferargumentation ein Ausdruck dessen ist, was das System gerne h&#228;tte und man die Begriffe liest von „Konkurrenzkampf, Wettkampf, M&#228;rkte erobern&#8221; oder „verteidigen&#8221; und man dann die Texte der Kaiserzeit daneben legt, dann ist das Anlass f&#252;r die Frage herrschen da nicht Parallelen? Eine Verdinglichung des Menschens an die Erfordernisse des Systems.</p>
<p>Wenn man diese Parallelen sieht, stellt sich eine weitere Frage. Ist die Notwendigkeit solcher Argumentationen vielleicht ein Warnhinweis? Ich stelle mir vor, in hundert Jahren nach einer &#246;kologischen Katastrophe verursacht durch das wirtschaftliche System liest jemand die p&#228;dagogischen Debatten von heute. Derjenige wird uns f&#252;r ziemlich ausgemachte Holzk&#246;pfe halten, die das Totalit&#228;re und Inhumane dieser Argumentation nicht erkannt haben und nur hilfreiche Handlanger waren, die ihren eigenen Kopf auf das Schafott gelegt haben.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Julio S. Sagreras - Guitar Lessons Book 1-3  (Notenbesprechung)</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/29/julio-s-sagreras-guitar-lessons-book-1-3-notenbesprechung/&amp;id=339</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/29/julio-s-sagreras-guitar-lessons-book-1-3-notenbesprechung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 07:12:58 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<category><![CDATA[Notenbesprechung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mir ist diese <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0786627239?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0786627239"  title="Amazon Link" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Schule von Julio S. Sagreras</a> durch einen Unterrichtsinteressenten in die H&#228;nde gefallen. Obwohl diese Schule eine Schule vom alten Schlag ist, fand ich interessant, was ich sah und bestellte mir diese Schule.Julio S. Sagreras lebte von 1897 - 1941. War der Sohn von zwei professionellen Gitarristen. Er wurde sp&#228;ter Professor f&#252;r Gitarre an der „Academia de Bellas Artes&#8221;. Sp&#228;ter gr&#252;ndete er die eigene Gitarrenschule „Academia de Guitarra&#8221;. Zus&#228;tzlich genoss er eine Ausbildung in Komposition und Klavier.</p>
<p>1922 wurden vermutlich die ersten drei B&#228;nde dieser Schule ver&#246;ffentlicht. Mir liegt die Ausgabe von „Mel Bay&#8221; vor. Bei meinen Recherchen stie&#223; ich noch auf eine Ausgabe von „Ricordi America&#8221;. Dort sind auf dem Titelbild erkl&#228;rende Zeichnungen zu sehen, die in der Ausgabe von Mel Bay nicht zu finden sind.</p>
<p>Deswegen vermute ich, dass es verschiedene Ausgaben mit verschiedenen Inhalten von dieser Schule gibt. Ob das nur f&#252;r den Textteil gilt oder auch f&#252;r den Notenteil, vermag ich nicht zu sagen.</p>
<p>Vorsichtshalber m&#246;chte ich erw&#228;hnen, dass es den Textteil im Anhang auf Deutsch &#252;bersetzt gibt.</p>
<p>Oben sagte ich schon, dass es sich hier um eine Schule vom alten Schlag handelt. Damit meine ich, dass es ziemlich schnell zur Sache geht. Auf Seite 24 tauchen St&#252;cke auf, die bei modernen Schulen erst ab Seite 150 bis 200 auftauchen. Dazu kommt, dass es keine Erkl&#228;rungen &#252;ber Haltung und Technik gibt. Es gibt zwar kleine Hinweise zur Ausf&#252;hrung, aber diese sind eher oberfl&#228;chlich. De facto handelt es sich um eine St&#252;ckesammlung mit progressivem Charakter.</p>
<p>Als Grundlage f&#252;r einen normalen Unterricht ist diese Schule nicht verwendbar. Wenn ein Sch&#252;ler professionelle Ambitionen anmelden w&#252;rde, dann w&#228;re diese Schule eine Option.</p>
<p>Trotz alledem sticht mir diese Schule positiv ins Auge. Der Grund sind die St&#252;cke. Meiner Ansicht nach gibt es ab einer gewissen K&#246;nnenstufe ein Problem mit der St&#252;ckauswahl. Es gibt zu wenig St&#252;cke, die kurz und interessant genug sind, um den Sch&#252;ler mit komplexeren Zusammenh&#228;ngen vertraut zu machen. Viele St&#252;cke sind zu lange und zu gro&#223;e Brocken, als das man die Inhalte, die mit dem St&#252;ck vermitteln werden sollen, ernsthaft bearbeiten k&#246;nnte. Der Sch&#252;ler hat schon genug mit der grunds&#228;tzlichen Bew&#228;ltigung des St&#252;ckes zu tun. Oder es werden zu viele Inhalte mit dem St&#252;ck angesprochen, so dass ein sinnvolles Arbeiten auch sehr erschwert wird.</p>
<p>Diese L&#252;cke k&#246;nnte man mit den St&#252;cken aus der Schule von Julio S. Sagreras f&#252;llen. Aber ich verwende den Konjunktiv. Die St&#252;cke sind Gro&#223;teils sehr sch&#246;n und gelungen, aber sie bewegen sich mit ihrem musikalischen Idiom zwischen Tárrega und Barrios. Das wird auf Dauer doch etwas monoton.</p>
<p>Andererseits sind die St&#252;cke methodisch sehr gut gemacht. Julio S. Sagreras versteht das Kunstst&#252;ck einen technischen oder musikalischen Inhalt in Et&#252;den zu verpacken, ohne das musikalische Langeweile bzw. das, was ich als den Durchnudelcharakter von Et&#252;den bezeichne, aufkommt. Der Et&#252;dencharakter bleibt f&#252;r das Ohr meist verborgen.</p>
<p>Ich betrachte diese Schule als guten St&#252;ckefundus f&#252;r den Fortgeschrittenenbereich. Es ist gut geeignet, die F&#228;higkeiten beider H&#228;nde zu erweitern und das Griffbrett kennenzulernen. Sch&#246;n w&#228;re, wenn &#228;hnlich gutes didaktisches Material auch f&#252;r andere musikalische Idiome vorliegen w&#252;rde.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Slowmotion</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/22/slowmotion/&amp;id=338</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/22/slowmotion/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 06:49:14 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Übemethodik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mir hat ein Sch&#252;ler von seinem ehemaligen Lehrer erz&#228;hlt, der einen hohen Grad im Karate hatte. Er berichtete, dass dieser Lehrer Methoden aus seinem Karatetraining in den Unterricht &#252;bernommen hat. Haupts&#228;chlich die zeitlupenhafte Bewegungsausf&#252;hrung. Der Sch&#252;ler war davon sehr angetan.</p>
<p>Weil es mich interessierte, habe ich mal nachgeforscht. Die Sportwissenschaften haben dazu einiges erforscht.</p>
<h2>Zeitliche Dehnung der einzelnen Ereignisse</h2>
<p>Eine Variante ist, dass die Einzelbewegungen einer Bewegungssequenz in einem deutlich gr&#246;&#223;eren Zeitabstand ausgef&#252;hrt werden als in der einzelnen Bewegung. Es wurde ein Beispiel genannt, das mir sehr gut gefiel. Statt mit B&#228;llen sollte man mit Seident&#252;chern jonglieren.</p>
<h2>Die Beobachtung der Bewegung in Zeitlupe</h2>
<p>Eine Methode die leider f&#252;r den Instrumentalunterricht aus logistischen Gr&#252;nden eher nicht in Frage kommt. Der Bewegungsablauf wird aufgenommen und dann in einer Zeitlupenaufnahme betrachtet. Dies h&#228;tte auch &#196;nderungen im Bewegungsablauf zur Folge.</p>
<h2>Die Verlangsamung der Bewegungsausf&#252;hrung als solches</h2>
<p>Erstaunlicher Weise habe ich zu diesem Thema nichts gefunden, obwohl ich selbst damit gute Erfahrungen habe. Wenn man sich aber die Begr&#252;ndungen f&#252;r die Wirksamkeit der Zeitlupenmethode ansieht, wird vermutlich klar warum.</p>
<p>Die Video&#252;berwachung macht es m&#246;glich, dass der &#220;bende seine Bewegung von einem Beobachterstandpunkt wahrnehmen kann. Solch eine Wahrnehmung ist bei den wenigsten sportlichen Bewegungen ohne Kamera nicht m&#246;glich. Der andere Punkt, viele sportliche Bewegungen lassen sich nicht verlangsamen.</p>
<p>Diese zwei Punkte treffen aber f&#252;r die Fingerbewegungen nicht zu.</p>
<p>Wobei klar sein sollte, wenn man eine Bewegung langsam ausf&#252;hrt, dass dies nicht unbedingt R&#252;ckschl&#252;sse auf die Fehlerhaftigkeit der eigentlichen Bewegung zul&#228;sst.</p>
<p>Aber es l&#228;sst R&#252;ckschl&#252;sse auf die Fehlerhaftigkeit der Bewegungsvorstellung zu, bzw. es wird klar, was f&#252;r Zusammenh&#228;nge zwischen den Einzelbewegungen herrschen oder wo es Optimierungspotential in Bewegungsbahnen bzw. deren zeitlicher Abstimmung gibt.</p>
<p>Bei der Zeitlupenbewegung werden auch koordinative Defizite klar. Wenn bestimmte Bewegungsbahnen nicht langsam m&#246;glich sind, dann funktionieren sie auch schnell nicht.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Gitarre stimmen lernen in Bus und Bahn – Teil 3</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/15/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-3/&amp;id=337</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/15/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 07:06:29 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<category><![CDATA[Gitarre stimmen]]></category>

		<category><![CDATA[Übematerial]]></category>

		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

		<category><![CDATA[Gehör]]></category>

		<category><![CDATA[praktisch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Heute lade ich die Beispiele f&#252;r <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/download-manager.php?id=48"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);" title="Stimmen Teil 3" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">folgende T&#246;ne</a> hoch:</p>
<ol start="1" type="1">
<li>A      auf der leeren A-Saite und auf der hohen e-Saite</li>
</ol>
<p>Die Anleitung gibt es unter<a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/02/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-1/"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gitarre stimmen lernen in Bus und Bahn - Teil 1" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);"> Gitarre stimmen lernen in Bus und Bahn - Teil 1.</a></p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Gitarre stimmen lernen in Bus und Bahn – Teil 2</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/08/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-2/&amp;id=336</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/08/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 07:50:15 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<category><![CDATA[Gitarre stimmen]]></category>

		<category><![CDATA[Übematerial]]></category>

		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

		<category><![CDATA[Gehör]]></category>

		<category><![CDATA[praktisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/08/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-2/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Heute lade ich die Beispiele f&#252;r <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/download-manager.php?id=47"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);" title="Stimmen Teil 2" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">folgende T&#246;ne</a> hoch:</p>
<ol start="1" type="1">
<li>A      auf der leeren A-Saite und a auf der g-Saite</li>
<li>H auf der A-Saite und leere h-Saite</li>
</ol>
<p>Die Anleitung gibt es unter<a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/02/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-1/"  rel="bookmark" title="Permanent Link: Gitarre stimmen lernen in Bus und Bahn - Teil 1" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);"> Gitarre stimmen lernen in Bus und Bahn - Teil 1.</a></p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Gitarre stimmen lernen in Bus und Bahn – Teil 1</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/01/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-1/&amp;id=334</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/01/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 07:39:36 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Gitarre stimmen]]></category>

		<category><![CDATA[Übematerial]]></category>

		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

		<category><![CDATA[Gehör]]></category>

		<category><![CDATA[praktisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2010/01/01/gitarre-stimmen-lernen-in-bus-und-bahn-teil-1/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich habe versucht etwas Besseres als unter <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2006/11/03/wie-stimme-ich-eine-gitarre/"  title="Permanent Link: Wie stimme ich eine Gitarre?" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Wie stimme ich eine Gitarre? </a>zu basteln, um das Stimmen der Gitarre zu lernen. Der Clou an der Sache ist, dass man &#252;berall trainieren kann, so fern man einen MP3-Player bei sich hat.</p>
<p>Die Grundidee ist die gleiche. Wie bekomme ich ein Gef&#252;hl daf&#252;r, wie sich das anh&#246;rt?</p>
<p>Ich habe meine Gitarre aufgenommen und dann durch elektronischen Schnickschnack, die T&#246;ne im Bereich von -40 Cent bis +40 Cent in Zwei-Cent-Schritten verstimmt und dann entsprechend in einer Soundbearbeitungssoftware so zusammen geschnitten, dass es der Stimmsituation m&#246;glichst &#228;hnlich ist.</p>
<p>Ich habe zwei Versionen gemacht. Einmal werden die T&#246;ne hintereinander angeschlagen, ohne dass sie &#252;bereinander klingen. Dann eine Version, bei der die T&#246;ne &#252;bereinander klingen. Man sollte beide Versionen beherrschen.</p>
<p>Heute lade ich die Beispiele f&#252;r <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/download-manager.php?id=46"  title="Stimmen Teil 1" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">folgende T&#246;ne</a> hoch:</p>
<ol start="1" type="1">
<li>A      auf der tiefen E-Saite und leeres A</li>
<li>d      auf der A-Saite und leeres d</li>
</ol>
<p>Anleitung:</p>
<p>Klicke auf die Playlist und h&#246;re dir die Beispiele an und schaue auf den Bildschirm deines Rechners bzw. Display deines MP3-Players. Du wirst feststellen, die Dateinamen fangen mit Zahlen von -20 bis 20 an.  Diese Zahlen sagen dir, wie verstimmt der falsche Ton ist.</p>
<ul class="unIndentedList">
<li> „-20&#8243; ist viel zu tief,</li>
<li> „0&#8243; ist genau richtig</li>
<li> „20&#8243; ist viel zu hoch</li>
</ul>
<p>H&#246;re dir die Beispiele ein paar Mal der Reihe nach an, damit Du &#252;berhaupt einen Eindruck hast.</p>
<p>Dann w&#228;hle die Zufallsfunktion deines Players. Vergleiche deine Einsch&#228;tzung mit den Zahlen.</p>
<p>Verwende zu erst f&#252;r die Einsch&#228;tzung die Begriffe:</p>
<ul type="disc">
<li>zu      hoch/tief/stimmt</li>
</ul>
<p>Verwende dann f&#252;r die Einsch&#228;tzung die Begriffe:</p>
<ul type="disc">
<li>deutlich      zu hoch/tief</li>
<li>zu      hoch/tief</li>
<li>stimmt</li>
</ul>
<p>Verwende als aller letztes f&#252;r die Einsch&#228;tzung die Begriffe:</p>
<ul type="disc">
<li>deutlich      zu hoch/tief</li>
<li>zu      hoch/tief</li>
<li>knapp      zu hoch/tief</li>
<li>kaum      merklich zu hoch/tief</li>
<li>stimmt</li>
</ul>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Mit Gegen&#252;berstellung &#252;ben</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/25/mit-gegenueberstellung-ueben/&amp;id=333</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/25/mit-gegenueberstellung-ueben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 07:47:38 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Übemethodik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/25/mit-gegenueberstellung-ueben/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das Prinzip mit Gegen&#252;berstellung zu &#252;ben, ist denkbar einfach. Man macht die Sache richtig, dann gezielt falsch und pendelt dann zwischen den beiden Varianten hin und her.Diese Methode halte ich f&#252;r sinnvoll, wenn Sch&#252;ler ein Problem haben zu merken, ob sie etwas richtig gemacht haben.</p>
<p>Zum Beispiel, ist der Finger lang genug im Bass liegen geblieben oder nicht? Der Unterschied ist f&#252;r das H&#246;ren f&#252;r viele zuerst geringf&#252;gig. Wenn der Sch&#252;ler &#246;fters zwischen den beiden Varianten richtig und falsch hin und her pendelt, dann f&#228;llt es ihm leichter, den falschen Versuch vom richtigen Versuch zu unterscheiden.</p>
<p>Interessanterweise wird dann aber auch der Wirkzusammenhang zwischen Bewegung und Klangergebnis f&#252;r den Sch&#252;ler klarer. Das bedeutet in dem Fall, der Sch&#252;ler bemerkt allm&#228;hlich sinnlich, dass das Abheben des Fingers den Ton beendet.</p>
<p>Dieser Satz mag den Laien erstaunen, denn es ist logisch, ein Abheben des Fingers beendet den Ton. Aber das in dem Gewirr der Informationen wahrzunehmen, ist das Problem.</p>
<p>Unter anderen handelt es sich deswegen um eine Form von Sensibilisierung, wenn man mit Gegen&#252;berstellung &#252;bt.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Mehrstimmigkeit &#252;ben</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/18/mehrstimmigkeit-ueben/&amp;id=332</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/18/mehrstimmigkeit-ueben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 07:49:15 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Übemethodik]]></category>

		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

		<category><![CDATA[Gehör]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/18/mehrstimmigkeit-ueben/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mein Spieltrieb hat zu einer neuen Variante gef&#252;hrt, wie man Mehrstimmigkeit &#252;ben kann.Das Verfahren ist eigentlich ganz einfach. Man nimmt erst eine Stimme auf und nimmt dann die anderen Stimmen im Mehrspurverfahren auf.</p>
<p>Die erste Variante ist, man spielt jeweils nur eine Stimme ab, aber spielt das komplette St&#252;ck dazu.</p>
<p>Bei der anderen Variante schaltet man nur eine Stimme weg und spielt dann im Wechsel, die fehlende Stimme und dann den kompletten Satz.</p>
<p>Spannend und verbl&#252;ffend fand ich, wie das Ohr sich auf Grund der mehr oder weniger fehlenden Informationen sich auf die einzelnen Stimmen fokussiert.</p>
<p>Letztendlich nimmt man nach dieser &#8220;Kur&#8221;, die einzelnen Stimmen deutlicher war.</p>
<p>Das Verfahren ist teilweise auch ein gutes rhythmisches Training. Z.B. das exakte Ausf&#252;llen der Zeit der langen Noten im Bass mit der Oberstimme bedarf einiger rhythmischer Sicherheit, wenn es ganz genau aufgeht und nicht nur ungef&#228;hr.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Motivieren zur Musik - Nicolai Petrat (Buchbesprechung)</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/11/motivieren-zur-musik-nicolai-petrat-buchbesprechung/&amp;id=330</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/11/motivieren-zur-musik-nicolai-petrat-buchbesprechung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 07:48:06 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/11/motivieren-zur-musik-nicolai-petrat-buchbesprechung/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Thema Motivation befasst. Deswegen interessierte mich das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/376492683X?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=376492683X"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">&#8220;Motivieren zur Musik&#8221;</a> von Nicolai Petrat wegen des Untertitels &#8220;Grundlagen und Praxistipps f&#252;r den erfolgreichen Instrumentalunterricht&#8221;.</p>
<p>Um es vorneweg zu sagen, ich habe das Buch nicht fertig gelesen, weil ich teilweise einfach unertr&#228;glich empfand.</p>
<p>Woher dieser harsche Vorwurf? Vor kurzem las ich, das &#220;bel der psychologischen und p&#228;dagogischen Sprache sei, dass man wohlklingende S&#228;tze formulieren kann, mit denen man immer recht hat und die man in ihrer Schwammigkeit aber kaum in der Wirklichkeit anwenden kann.</p>
<p>Daran musste ich sehr h&#228;ufig denken. Ich habe irgendwann nach Nikolai Petrat im Netz gesucht, um festzustellen, wie viel Praxiserfahrung Herr Petrat mit dem normalen Musikschulalltag und normalen Instrumentalunterricht hat.</p>
<p>Die Angaben sind dazu leider nicht eindeutig, aber sie weisen meiner Meinung eher darauf hin, dass Herr Petrat im Gro&#223;teil eher eine selektierte Sch&#252;lerschaft hat, die sich durch &#252;berdurchschnittliche Begabung und Interesse auszeichnet. Deswegen bemerkt Herr Petrat meiner Meinung nicht, wie wenig hilfreich das Buch wirklich ist und wie sehr das Buch an der Realit&#228;t vorbei geht.</p>
<p>Wenn Herr Petrat auf S. 98 schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Androhung einer Reduktion von anderen Freizeitaktivit&#228;ten, falls zu wenig ge&#252;bt wird: Damit sind Aktivit&#228;ten gemeint, denen der Sch&#252;ler au&#223;er dem Musikmachen gern nachgeht (Computer spielen, Sport etc.) Sanktionen m&#252;ssen nat&#252;rlich zuvor mit den Eltern abgestimmt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>dann wundere ich mich. Noch viele mehr wundere ich mich, warum der Lektor nicht rebelliert hat.</p>
<p>Dieses Buch leidet an einem Ph&#228;nomen, unter dem viele Publikationen zu instrumentalp&#228;dagogischen Themen leiden. Es schreiben Leuten, die an Konservatorien und Hochschulen unterrichten. Dort funktionieren diese Vorschl&#228;ge und Ideen. Aber wie man den Sch&#252;ler auf diesen Level bringt, damit er mit diesen Methoden umgehen kann, diese Frage wird nur selten gekl&#228;rt.</p>
<p>Z.B. empfiehlt Herr Petrat, dass der Sch&#252;ler verschiedene Interpretationen ausprobieren soll.</p>
<p>Es gibt aber einen nicht unerheblichen Zeitraum, bis der Sch&#252;ler so wendig auf dem Instrument ist, dass er mehrere Interpretationen wirklich vergleichen kann. Oder die Idee, dass der Sch&#252;ler eigene Interpretationen entwickelt. Dies ist den meisten Sch&#252;lern erst einmal viel zu kompliziert und deswegen viel zu frustig. Denen ist erstmal deutlich lieber, wenn sie eine L&#246;sung vorgesetzt bekommen. Wenn Sch&#252;ler gen&#252;gend Vorgaben erf&#252;llt haben, dann sind sie erst f&#228;hig, diese Selbstbeteiligung, die Petrat fordert, wirklich zu leben.</p>
<p>&#196;hnlich ein Praxistipp. Petrat empfiehlt Mitspiel-CDs. H&#246;rt sich gut an. Leider gibt es das Problem, dass bei vielen Mitspiel-CDs das Tempo zu hoch ist. Petrat empfiehlt das Programm SlowGold.</p>
<p>Wenn man wirklich ernst machen wollte, dass die Sch&#252;ler ausgiebig Playbacks zum &#220;ben haben, dann ist das Programm SlowGold von der Nutzerfreundlichkeit so ziemlich die schlechteste Idee, die jemand haben kann. Um es sarkastisch zu sagen, Herr Petrat sollte dazu verdonnert werden, mal ernsthaft zu versuchen mit diesem Programm, die CDs der Sch&#252;ler aufzubereiten, damit ihm klar wird, Tipps sollten einer gewissen Praxiserfahrung nicht entbehren. Sollte seine Sch&#252;ler damit arbeiten, m&#252;ssen sie ihren Lehrer sehr lieben oder schlichtweg nicht wissen, was praktisch ist.</p>
<p>Petrat erkl&#228;rt auch die Grundlagen der Motivationspsychologie. Pers&#246;nlich w&#252;rde ich sagen, jemand der ernsthaft Interesse an diesem Thema hat, sollte dieses Buch nicht lesen, sondern doch eher zu dem Standardwerk <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3540254617?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3540254617"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Motivation und Handeln</a> greifen. Ab und zu hatte ich den Eindruck, das Herr Petrat so manches einfach nicht richtig durchdrungen hat.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Melodyne mit DNA ein Ersatzohr?</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/04/melodyne-mit-dna-ein-ersatzohr/&amp;id=331</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/04/melodyne-mit-dna-ein-ersatzohr/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 07:29:29 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Elektronik]]></category>

		<category><![CDATA[Software]]></category>

		<category><![CDATA[Gehör]]></category>

		<category><![CDATA[praktisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/12/04/melodyne-mit-dna-ein-ersatzohr/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Endlich, endlich habe ich eine Demoversion des neuen Melodyneprogrammes mit der neuen <a href="http://www.celemony.com/cms/index.php?id=dna_interview&amp;L=1"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">DNA</a>-Technik bekommen.Ich habe schon lange darauf gewartet, denn mir schien, diese neue DNA-Technik k&#246;nnte ein gutes Hilfsmittel f&#252;r das &#220;ben und f&#252;r Geh&#246;rbildung sein.</p>
<p>Ich habe mich ein wenig rumgespielt und bin etwas ern&#252;chtert.</p>
<p>Die Ern&#252;chterung betraf haupts&#228;chlich das Thema Geh&#246;rbildung. Mein Traum war, ich stecke eine Aufnahme in Melodyne hinein und ich bekomme ohne gro&#223;en Aufwand die wirklichen T&#246;ne angezeigt. F&#252;r Geh&#246;rbildung funktioniert das nicht ausreichend genug.</p>
<p>Melodyne weist darauf hin, dass Obert&#246;ne als gespielte T&#246;ne fehlinterpretiert werden k&#246;nnen. Und das passiert auch. Melodyne bietet einen Regler an, mit dem man die Empfindlichkeit der Erkennung variieren kann. Aber leider  verschwanden bei meinen Experimenten nicht unbedingt die Obert&#246;ne, sondern die Obert&#246;ne blieben bestehen und die Grundt&#246;ne verschwanden.</p>
<p>Auch kann es passieren, dass der Grundton nicht angezeigt wird, sondern nur der Oberton. Es handelte sich bei meinen Versuchen immer um den ersten Oberton.</p>
<p>Weiter wurden T&#246;ne an Stellen bzw. Zeitpunkten erkannt, zu denen kein Ton gespielt wird.</p>
<p>Weiter, es handelte sich in meinem Fall um klassische Gitarrenaufnahmen, wurden Spielger&#228;usche als T&#246;ne definiert.</p>
<p>Obwohl man die Erkennung justieren kann, war es nicht m&#246;glich, die Erkennung so zu justieren, dass ein brauchbares Ergebnis im Sinne eines Geh&#246;rbildungstrainings entstanden w&#228;re. Bzw. die Tatsache, dass man so viel justieren muss, ist nicht sinnvoll im Rahmen eines Geh&#246;rbildungstrainings.</p>
<p>Als ich aber Selbstaufgenommenes analysieren lies, war die Erkennung eigentlich deutlich besser.</p>
<p>Da ich in einem sehr vollgestopften Raum aufgenommen habe, nehme ich an, dass die Erkennungsprobleme, die ich oben beschreibe, mit den Hall der Aufnahmen zu tun haben. Diese Vermutung wird auch dadurch gest&#252;tzt, dass bei den Aufnahmen von den CDs Melodyne meinte, dass T&#246;ne in andere T&#246;ne hinein klingen w&#252;rden, obwohl dies rein fingersatztechnisch nicht m&#246;glich ist.</p>
<p>Ich habe bei Melodyne nach gefragt. Die grunds&#228;tzliche Aussage lautet, je unbehandelteter die Aufnahme ist, desto besser die Erkennung.</p>
<p>Zum &#220;ben k&#246;nnte das neue Melodyne vielleicht interessant sein. Warum vielleicht? Die Demoversion betraf nur den Melodyne-Editor. Dort standen mir nicht die Werkzeuge f&#252;r den Rhythmus zu Verf&#252;gung, wie ich es von der alten Studioversion kenne.</p>
<p>Der Unterschied zwischen Geh&#246;rbildung und ein St&#252;ck runterzuh&#246;ren ist meiner Auffassung, dass man bei Geh&#246;rbildung ein hundertprozentiges Ergebnis braucht, beim Runterh&#246;ren eines St&#252;ckes nicht unbedingt. Ist dann Melodyne interessant? Ich arbeite bisher mit Transcribe. Wenn man die ganze Navigation von Melodyne kapiert, k&#246;nnte es interessant sein. Ob der die Erleichterungen den Mehrpreis rechtfertigen, muss jeder f&#252;r sich entscheiden.</p>
<p>Einen Wehrmutstropfen muss ich leider berichten. Bei den fr&#252;heren Melodyneversionen bin ich immer mit der Demoversion gl&#252;cklich gewesen. Es hat zwar immer wieder mal ein St&#246;rpfeifen gegeben, aber ich konnte damit leben.</p>
<p>Bei dem neuen Melodyne ist die Bearbeitungszeit bei der Demoversion auf 10 Sekunden eingeschr&#228;nkt. Und damit kann man leider nicht leben.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Neue Z&#228;hlweise einf&#252;hren</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/27/neue-zaehlweise-einfuehren/&amp;id=328</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/27/neue-zaehlweise-einfuehren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 07:27:29 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>

		<category><![CDATA[praktisch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jedes Mal wenn ich die Achtelz&#228;hlweise einf&#252;hre, brauchen meine Sch&#252;ler etwas, bis sie das System kapieren, weil die Operation, die bisherige Z&#228;hlweise also bisherige Ma&#223;einheit reicht nicht aus, also muss sie erweitert werden, nicht so wirklich klar ist. Es d&#252;rfte auch sein, dass die Kinder bei mir zum ersten Mal auf diese gedankliche Operation sto&#223;en.Jetzt habe ich mal eine Methode versucht, die sehr an den Mathematikunterricht erinnert und manchem als zu „verkopft&#8221; erscheinen mag. Witzigerweise hatten meine „Versuchskaninchen&#8221; (Ja sie werden artgerecht gehalten) weniger Probleme als meine anderen Sch&#252;ler mit meiner bisherigen Methode.</p>
<p>Die Vorgehensweise sieht so aus:</p>
<p><a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/wp-content/uploads/2009/11/achtel.png"  title="Erkl&#228;rung Methode" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);"><img src="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/wp-content/uploads/2009/11/achtel.png" alt="Erkl&#228;rung Methode" /></a></p>
<p>Was ich hier in drei Notenzeilen notiert habe, passiert in Wirklichkeit in einer Notenzeile.</p>
<p>Bei weiteren Z&#228;hl&#252;bungen gibt es hie und da Probleme bei den Vierteln, ob da nun ein &#8220;Und&#8221; hingeh&#246;rt oder nicht? Die Frage: &#8220;Was kannst Du statt der Viertel schreiben?&#8221;, l&#246;st meist das Problem.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>&#220;ber Kr&#252;cken und Pendel</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/20/ueber-kruecken-und-pendel/&amp;id=327</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/20/ueber-kruecken-und-pendel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 07:16:30 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Übemethodik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#220;bemethoden haben ab und zu den Charakter von Kr&#252;cken. Man muss sie irgendwann loswerden. Aber wenn man die Kr&#252;cken wegwirft, f&#228;llt man vielleicht gleich so hin, dass man gar nicht mehr auf die Kr&#252;cke verzichten will. Oder man bemerkt gar nicht, dass man wieder in die alten Muster zur&#252;ckf&#228;llt.</p>
<p>Um mit diesem Problem umzugehen, habe ich f&#252;r mich das System des „Pendels&#8221; entdeckt.</p>
<p>Ich habe einen Sch&#252;ler, der ungew&#246;hnlich starke rhythmische Probleme hat. Ohne Z&#228;hlen oder Metronom f&#228;llt es ihm schwer einen Rhythmus richtig zu spielen.</p>
<p>Also gehen wir so vor.</p>
<p>Er spielt die Stelle zu erst mit Metronom. Dann spielt er sie ohne Metronom und versucht zu bestimmen, ob es sich genauso angeh&#246;rt hat, wie mit Metronom.</p>
<p>Dann spielt er wieder mit Metronom, dann ohne. Weil er hin und her pendelt, nenne ich das System „Pendel&#8221;.</p>
<p>Nach einer Weile versucht er zwei, dann drei, usw. richtige Versionen ohne Metronom zu spielen, dann wieder eine Version mit Metronom.</p>
<p>Dieses System kann man auf viele Dinge anwenden.</p>
<p>Ich halte das Pendelsystem f&#252;r wichtig, weil es meiner Erfahrung so ist, der Sch&#252;ler gew&#246;hnt sich bei vielen Dingen an die Fehler, und nimmt sie nicht mehr so richtig wahr. Der Eindruck der einmaligen Demonstration aus der Stunde verblasst aber rasend schnell und der Eindruck des Fehlers wird dann doch eher pr&#228;gend.</p>
<p>Dann gibt es auch noch einen &#246;konomischen Grund. F&#252;r manche Stellen verwendet man mehrere Methoden. Diese Methoden kann man mental nicht unbedingt gleichzeitig ausf&#252;hren, weil es sonst zu einem mentalen Overflowerror kommt. Also muss man sich die Folgen der &#220;bemethoden auf das Klangergebnis einpr&#228;gen und dann via Klangergebnis &#252;berpr&#252;fen, ob man die Stelle richtig ausgef&#252;hrt hat.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Anatomie des Stretchings - Buchbesprechung</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/13/anatomie-des-stretchings-buchbesprechung/&amp;id=326</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/13/anatomie-des-stretchings-buchbesprechung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 07:13:10 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich muss mal wieder zum Krankengymnasten und er empfiehlt mal wieder Dehnen. Bei meinem letzten Krankengymnastikbesuch fasziniert mich, die Varianten der Dehn&#252;bung und die detaillierten Hinweise verglichen zu meinen &#252;blichen Quellen.</p>
<p>Grund genug f&#252;r mich mal ein wenig auf B&#252;cher suche zu gehen. Besonders gut gefallen hat mir das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/386883012X?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=386883012X"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Anatomie des Stretchings</a>&#8220;.</p>
<p>Warum?</p>
<ul>
<li> Bei jeder Dehnung ist ein Bild vorhanden, in dem der Muskel oder die Muskel erkennbar sind, die gedehnt werden.</li>
<li> Es gibt Hinweise auf die Ausf&#252;hrung und gern gemachte Fehler.</li>
<li> Verweise auf eine unterst&#252;tzende Dehnungen.</li>
</ul>
<p>Aus pers&#246;nlicher Erfahrung finde ich gut, dass die &#220;bungen bis zu den F&#252;&#223;en gehen. Dehnanleitungen aus dem Musikerbereich erstrecken sich meist nur auf den Oberk&#246;rper. Aber die Dehnung der Beine zeigt bei mir teilweise doch deutliche Wirkung auf die Finger. Was vielleicht auch mit meinen sportlichen Aktivit&#228;ten zusammenh&#228;ngen mag.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>&#220;bezeiten</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/06/uebezeiten/&amp;id=324</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/06/uebezeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 07:43:38 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<category><![CDATA[Übemethodik]]></category>

		<category><![CDATA[Übematerial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/11/06/uebezeiten/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich habe &#252;ber all die Jahre immer wieder mal &#252;berlegt, ob meine Sch&#252;ler ihre &#220;bezeiten erfassen sollen oder nicht. Letztendlich habe ich immer wieder davon Abstand genommen, weil wenn zu Hause zu wenig ge&#252;bt wird, melden sich fr&#252;her oder sp&#228;ter die Eltern bzw. die Leistung sind dementsprechend, so dass ich die Sache dementsprechend kommentiere.Aber jetzt habe ich Sch&#252;ler, bei denen es mir schwer f&#228;llt die Aussagen &#252;ber die &#220;bezeit mit den Ergebnissen in Einklang zu bringen. Dabei sind die Aussagen &#252;ber die Zeiten nicht so sonderlich pr&#228;zise.</p>
<p>Also will ich es jetzt mal genauer wissen.</p>
<p>Deswegen habe ich folgende <a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/download-manager.php?id=45"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Exceltabelle</a> entwickelt.</p>
<p>Mit dieser Tabelle will ich noch eine zweite Fliege treffen. Indem ich eine Mindest&#252;bezeit einf&#252;hre, soll der vielleicht doch etwas zu faule Sch&#252;ler angespornt werden, mehr zu tun, um die Vorteile des regelm&#228;&#223;igen &#220;bens am eigenen Leib zu erfahren.</p>
<p>Hintergrund dieser Idee ist eine Geschichte. Eine Sch&#252;lerin bekam so eine Liste von ihren Eltern verordnet. Dies war Verbunden mit der Bedingung, wenn die Sch&#252;lerin diese &#220;bezeiten unterschreiten w&#252;rde, w&#252;rde sie abgemeldet. Nachdem die Zeit dieses &#220;bevertrages abgelaufen war und die Ergebnisse der Sch&#252;lerin sich verbessert hatten, f&#252;hrte die Sch&#252;lerin diese Art der Liste aus eigenen St&#252;cken selbst weiter.</p>
<p>Wenn Kollegen diese Tabelle f&#252;r ihre eigenen Zwecke verwenden oder modifizieren wollen, nur zu. Die Vorlage f&#252;r die Kalenderdaten habe unter den Onlinevorlagen meines Excel 2007 Programmes gefunden.</p>
<p>Ich vermute mal, dass die Eingabe „<a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=Excel+Vorlage+Kalender"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Excel Vorlage Kalender</a>&#8221; auch verwendbares Material zu Tage f&#246;rdern d&#252;rfte.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Ich will ja kein Profi werden?</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/10/30/ich-will-ja-kein-profi-werden-2/&amp;id=323</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/10/30/ich-will-ja-kein-profi-werden-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 06:08:18 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/10/30/ich-will-ja-kein-profi-werden-2/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Als ich in dem Blogartikel „<a href="http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/10/23/lernen-aus-einsicht/"  onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">Lernen aus Einsicht</a>&#8220;  schrieb:</p>
<blockquote><p>&#8220;Und es gibt viele Dinge im Anf&#228;ngerbereich, die auch anders gel&#246;st werden k&#246;nnen. Aber mit diesen Methoden treten dann sp&#228;ter Probleme auf.&#8221;</p></blockquote>
<p>fiel mir auf, dass in diesem Satz die Antwort auf den Einwand von Sch&#252;lern oder Eltern liegt: „Ich muss ja kein Profi werden.&#8221;</p>
<p>Woher wei&#223; ich oder der Sch&#252;ler, wie weit der Sch&#252;ler kommen wird? Also was der Sch&#252;ler eines Tages brauchen wird und was nicht?</p>
<p>Ich stelle mir folgende Situation vor, der Sch&#252;ler erreicht einen Punkt und das bisher Ungelernte und Vernachl&#228;ssigte auf Grund meiner oder seiner Prognose steht dem Sch&#252;ler pl&#246;tzlich im Weg und er muss umlernen.</p>
<p>Der Sch&#252;ler klagt h&#246;chstwahrscheinlich. Wenn ich dann dem Sch&#252;ler antworte: „Ich habe dir nicht zugetraut, dass zu diesem Punkt kommst&#8221;, dann d&#252;rfte das Verh&#228;ltnis zwischen mir und dem Sch&#252;ler ziemlich belastet sein.</p>
<p>Oder wenn ich entgegne, er h&#228;tte ja selbst gesagt, er br&#228;uchte das nicht, w&#252;rde der Sch&#252;ler mich zu Recht an meine Verantwortung als Fachmann erinnern.</p>
<p>Letztendlich muss ich dem Sch&#252;ler alle Wege offen halten, weil die Prognose &#252;ber den Weg, den ein Sch&#252;ler gehen wird, doch eher Kaffeesatzleserei ist.</p>
<p>Also auf bestimmte Dinge zu bestehen, hei&#223;t den Sch&#252;ler ernst zu nehmen. Auf bestimmte Dinge nicht zu bestehen, hei&#223;t eigentlich, dass ich den Sch&#252;ler f&#252;r beschr&#228;nkt halte. Und das sollte ich wahrscheinlich dann doch nicht.</p>
	

		]]></description>
	</item>
		<item>
		<title>Lernen aus Einsicht</title>
		<link>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/fedclick.php?ref=http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/10/23/lernen-aus-einsicht/&amp;id=322</link>
		<comments>http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/10/23/lernen-aus-einsicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 06:10:10 +0000</pubDate>
		
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/2009/10/23/lernen-aus-einsicht/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich bl&#228;ttere momentan in „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3980916731?ie=UTF8&amp;tag=gitarrenunter-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3980916731"  title="Amazon Link" onmouseup="javascript:mengTracker('post',this.href,1);">The Inner Game</a>&#8221; von Berry Green  herum. Dabei bin ich auf eine These gesto&#223;en, die mich zu Widerspruch gereizt hat, weil sie ohne wenn und aber da stand.Berry Green ist der Ansicht, der K&#246;rper und die Emotionen w&#252;rden schon das Richtige erkennen und dann ginge das Lernen schon von  selbst. Man m&#252;sse den Sch&#252;ler nur darauf sto&#223;en. Insbesondere das Gute f&#252;hle sich gut an.</p>
<p>Erstaunlicher Weise schoss der Gedanke: &#8220;So ein K&#228;se!&#8221; durch meinen Kopf.</p>
<p>Erstaunlicher Weise deswegen, weil ich gerne in meinem Unterricht mit funktionalen Aspekten argumentiere und damit meiner Meinung damit auch ganz gut fahre.</p>
<p>In vielen Dingen bin ich pers&#246;nlich der &#220;berzeugung, dass viele Dinge eine biologische Begr&#252;ndung haben und es deswegen eine zwangsl&#228;ufige Tendenz zu bestimmten L&#246;sungen gibt.</p>
<p>Trotzdem reizt mich diese These zum Widerspruch.</p>
<p>In dem Beispiel wurde die Haltung der Greifhand beim Kontrabass thematisiert. Diese Handhaltung erinnerte mich von der Beschreibung her stark an die Greifhand bei der klassischen Gitarre.</p>
<p>Erstaunlicher Weise, obwohl es viele gute Argumente f&#252;r diese Haltung gibt, so fern man klassische Gitarrenmusik spielen will, stellt sich diese Haltung trotz Erkl&#228;rung der Vorteile bei den Sch&#252;lern nicht von selbst ein. Sondern man muss auf sie bestehen.</p>
<p>Was behindert also dieses „Lernen aus Einsicht&#8221;?</p>
<p>Aus meiner Sicht der Dinge behindern sechs Dinge dieses Lernen aus Einsicht.</p>
<ol start="1" type="1">
<li>Komplexit&#228;t</li>
<li>Funktion K&#246;rper</li>
<li>Erfahrungsschatz</li>
<li>Vorpr&#228;gung des K&#246;rpers</li>
<li>Koordinative Schwelle</li>
<li>Motivation</li>
</ol>
<h2>Komplexit&#228;t</h2>
<p>Das Problem Komplexit&#228;t l&#228;sst sich an einer Geschichte sch&#246;n illustrieren.</p>
<p>Ich lernte mal junge Autodidaktin kennen, die ziemlich clever war. Sie erkl&#228;rte mir ihre linke Handhaltung damit, dass sie so am besten die Kraft auf das Griffbrett bekommen w&#252;rde.</p>
<p>Ich probierte ihre Haltung aus und musste feststellen, dass sie recht hatte. Ich bekam so mehr Kraft auf das Griffbrett. Dummer Weise brauchte ich aber durch den ver&#228;nderten Winkel aber auch mehr Kraft.</p>
<p>Weiter wurden die Grundgelenke so eng geschlossen, so dass die Beweglichkeit der Finger eingeschr&#228;nkt wurde.</p>
<p>Weiter w&#228;re mit dieser Haltung nicht m&#246;glich gewesen mit dem 4. Finger die tiefe E-Saite zu greifen.</p>
<p>Letztendlich spielen viele Faktoren zusammen, die alle unter einen Hut gebracht werden m&#252;ssen. Und das ist gar nicht so einfach.</p>
<p>Damit w&#228;ren wir beim n&#228;chsten hinderlichen Faktor.</p>
<h2>Erfahrungsschatz</h2>
<p>Z.B. in dem obengenannten Beispiel h&#228;tte der 4. Finger nicht auf der tiefen E-Saite greifen k&#246;nnen. Aber das ist gerade nicht eine normale Aufgabe im Anf&#228;ngerbereich. Also wurde dieses zuk&#252;nftige Problem nicht erkannt und damit wurde auch keine L&#246;sung daf&#252;r in Betracht gezogen.</p>
<p>Und es gibt viele Dinge im Anf&#228;ngerbereich, die auch anders gel&#246;st werden k&#246;nnen. Aber mit diesen Methoden treten dann sp&#228;ter Probleme auf.</p>
<p>Das Problem dabei ist, man kann das dem Sch&#252;ler zwar erkl&#228;ren. Da diesem aber die praktische Erfahrung mit dem Problem fehlt, kann er dessen Bedeutung schwer einsch&#228;tzen.</p>
<p>Diese Einsch&#228;tzung wird durch einen anderen Faktor erschwert.</p>
<h2>Die koordinative Schwelle</h2>
<p>Ein Ph&#228;nomen des Instrumentalspieles ist, man muss es sich erst schwer machen, um es dann einfacher zu haben.</p>
<p>Man muss sich Bewegungsmuster aneignen, die nicht den nat&#252;rlichen Bewegungsmustern entsprechen. Zum Beispiel die Phasenverschiebung der Bewegungen der Finger der rechten Hand bei Zerlegungen muss man sich ziemlich erk&#228;mpfen. Die Phasenverschiebung des nat&#252;rlichen Bewegungsmuster ist dem Tempo extrem hinderlich.</p>
<p>Ist der Sch&#252;ler mit dieser Koordination aber konfrontiert, verlangsamt sich das Spiel. Was aber auf den ersten Blick eher wie ein Widerspruch erscheinen muss.</p>
<p>Pers&#246;nlich muss ich sagen, je l&#228;nger ich meinen Sch&#252;lern zu sehe, desto mehr wundert es mich, warum manche Dinge &#252;berhaupt entwickelt worden sind. Der Weg bis eine Verbesserung eintritt, muss ein langer gewesen zu sein. Und dass diese langen Wege nicht zu abschreckend waren, verbl&#252;fft mich.</p>
<p>Und damit w&#228;re ich bei den n&#228;chsten zwei Hindernissen</p>
<h2>Funktion K&#246;rper und die Vorpr&#228;gung des K&#246;rpers</h2>
<p>Einige Haltungen und Bewegungen werden aus anatomischen Gr&#252;nden eher als unangenehm empfunden. Also „richtig&#8221; f&#252;hlt sich nicht unbedingt „gut&#8221; an.</p>
<p>Dass sich der K&#246;rper im Laufe der Zeit ver&#228;ndert, wenn man ein Instrument spielt, d&#252;rfte klar sein. Aber auf Grund dieser Ver&#228;nderungen sind erst viele Dinge m&#246;glich.</p>
<p>Wenn ich die Fingerkuppen meiner Greifhand mit den Fingerkuppen meiner Anf&#228;nger vergleiche, dann ist ganz offensichtlich, dass meine Fingerkuppen flacher und fester sind. Oder mein Daumen der Greifhand ist um seine Achse mehr nach au&#223;en gedreht als bei einem Anf&#228;nger. So f&#252;hlen sich aber f&#252;r mich bestimmte Dinge als gut und nat&#252;rlich an, die sich f&#252;r eine untrainierte Hand eher als unangenehm erweisen.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn, dass mit der Einsicht ist so eine Sache. Es stellt sich nat&#252;rlich die Frage, wieso kommt dann jemand auf die Idee, dass dieses Lernen aus Einsicht so produktiv ist.</p>
<h2>Motivation</h2>
<p>Mir ist diese These auch schon an anderen Stellen begegnet. Teilweise auch mit sch&#246;nen Erfolgsgeschichten garniert. Warum gibt es so viele Leute, die dieser These anh&#228;ngen?</p>
<p>Es sind eigentlich alles Leute aus dem professionellen Bereich und dem Bereich der Berufsvorbereitung. Also hier bewegen sich Menschen mit entsprechenden Erfahrungsschatz, Vorpr&#228;gung, F&#228;higkeiten und - vermutlich sehr wichtig - auch Motivation. In dieser Personengruppe hat dann Einsicht eine wesentlich st&#228;rkere Wirkung als in anderen Personengruppen, weil das Erreichen der erhofften Vorteile f&#252;r diese Personenkreis wesentlich wichtiger ist als f&#252;r den normalen Sch&#252;ler.</p>
<p>Dies alles soll nicht hei&#223;en, dass dieses „Lernen aus Einsicht&#8221; nicht im normalen Instrumentalunterricht m&#246;glich w&#228;re. Aber der Selbstl&#228;ufer, wie von Berry Green geschrieben ist leider auch nicht.</p>
<p>Der Hauptgrund d&#252;rfte sein, funktional ist nicht unbedingt gleich angenehm und offensichtlich. Weiter d&#252;rfte dazu kommen, dass die Dinge aufeinander aufbauen. Und fehlt der eine Baustein, dann er&#246;ffnet sich nicht unbedingt der Vorteil eines anderen Bausteines.</p>
	

		]]></description>
	</item>
	</channel>
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