Archiv der Kategorie:'Übemethodik'
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Mir hat ein Schüler von seinem ehemaligen Lehrer erzählt, der einen hohen Grad im Karate hatte. Er berichtete, dass dieser Lehrer Methoden aus seinem Karatetraining in den Unterricht übernommen hat. Hauptsächlich die zeitlupenhafte Bewegungsausführung. Der Schüler war davon sehr angetan.
Weil es mich interessierte, habe ich mal nachgeforscht. Die Sportwissenschaften haben dazu einiges erforscht.
Zeitliche Dehnung der […]
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Freitag, den 25. Dezember 2009
Das Prinzip mit Gegenüberstellung zu üben, ist denkbar einfach. Man macht die Sache richtig, dann gezielt falsch und pendelt dann zwischen den beiden Varianten hin und her.Diese Methode halte ich für sinnvoll, wenn Schüler ein Problem haben zu merken, ob sie etwas richtig gemacht haben.
Zum Beispiel, ist der Finger lang genug im Bass liegen geblieben […]
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Freitag, den 18. Dezember 2009
Mein Spieltrieb hat zu einer neuen Variante geführt, wie man Mehrstimmigkeit üben kann.Das Verfahren ist eigentlich ganz einfach. Man nimmt erst eine Stimme auf und nimmt dann die anderen Stimmen im Mehrspurverfahren auf.
Die erste Variante ist, man spielt jeweils nur eine Stimme ab, aber spielt das komplette Stück dazu.
Bei der anderen Variante schaltet man nur […]
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Freitag, den 20. November 2009
Übemethoden haben ab und zu den Charakter von Krücken. Man muss sie irgendwann loswerden. Aber wenn man die Krücken wegwirft, fällt man vielleicht gleich so hin, dass man gar nicht mehr auf die Krücke verzichten will. Oder man bemerkt gar nicht, dass man wieder in die alten Muster zurückfällt.
Um mit diesem Problem umzugehen, habe ich […]
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Freitag, den 6. November 2009
Ich habe über all die Jahre immer wieder mal überlegt, ob meine Schüler ihre Übezeiten erfassen sollen oder nicht. Letztendlich habe ich immer wieder davon Abstand genommen, weil wenn zu Hause zu wenig geübt wird, melden sich früher oder später die Eltern bzw. die Leistung sind dementsprechend, so dass ich die Sache dementsprechend kommentiere.Aber jetzt […]
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Sonntag, den 4. Oktober 2009
Diese Woche hatte ich ein Erlebnis, dass mich etwas verblüfft hat.
Ein Schüler, der gerade mit zweistimmigen Spiel mit gegriffenen Bässen anfängt, muss bei mir auch eine Tonleiter in Deziemen spielen, um die linke Hand auf das kommende vorzubereiten.
Natürlich stochern die Schüler zu erst sehr verzweifelt rum. Was mich weiter nicht wunderte, weil diese Übung für […]
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Freitag, den 2. Oktober 2009
Mir ist in dieser Woche eine neue Übemethode eingefallen, wie man austauschendes Greifen üben kann. Es geht dabei solche Dinge wie Deziemen, Sexten oder ähnliches. Denn hier entstehen teilweise koordinativen Probleme durch die Spannungen in der Hand. Die noch greifenden Finger lösen sich deswegen zu früh.
Zu erst ein Notenbeispiel.
Das Beispiel der ersten Zeil kannst Du […]
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Freitag, den 25. September 2009
In dieser Woche klagte eine Schüler, es stünden so viele Informationen an den Noten. Er würde sie deswegen übersehen.
Da ich meine Infos ziemlich systematisch schreibe, musste der Schüler pro Note eine Abfolge einhalten, wie er die Informationen wahrnimmt. Das war in diesem Fall:
Note lesen
Sich klar machen, was für Finger greifen oder lösen sich?
Information über der […]
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Freitag, den 4. September 2009
Ich habe diese Woche, weil Schulanfang war, zwei neue Schüler bekommen, die nach langer Spielpause wieder anfangen wollen, Gitarre zu spielen. Die Finger tun es noch so einigermaßen, aber das theoretische Wissen, über die Bewegungsabläufe ist über die Jahre verloren gegangen.
Ich habe, um dieses Thema besser fasslich für den Unterricht machen zu können, eine Übersicht […]
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Freitag, den 31. Juli 2009
Der Titel des Artikels ist nicht sehr erhellend, weil ich eigentlich noch selbst nicht recht weiß, wie ich die Sache formulieren soll.
Auf Grund meines Artikels Koordination zwischen Links und Rechts verbessern habe ich vermehrt mit den Händen einzeln geübt und in meinem Unterricht gearbeitet. Dabei sind mir einige Dinge aufgefallen, die mich zu einer weiteren […]
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Samstag, den 25. Juli 2009
Heute geht es darum, wie erkennt Melodyne die Takte oder das Tempo der Aufnahme.Ich muss sagen, dass ist noch nicht so richtig zufriedenstellend. Aber die händische Nachbearbeitung ist ziemlich einfach.
Man zieht oben in der Taktleiste die graue Eins mit der Maus und der ALT-Taste zum Anfang des ersten Tones.
Dann drückt man die Tastenkombination Strg+ALT+J. Zuerst […]
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Freitag, den 10. Juli 2009
Eigentlich war ich nicht krank, aber ich durfte, weil die Ärzte meinten, mir einige Stücke meines Fleisches heraus schneiden zu müssen, für sechs Wochen keinen Sport machen. Was hat das mit Gitarre zu tun? Radfahren und das dazu gehörige Krafttraining sind für mich ein Hobby, wie für andere Gitarre zu spielen.
Bei mir gibt es eine […]
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Freitag, den 19. Juni 2009
Um mit Melodyne arbeiten zu können, müssen die Töne sauber getrennt werden. Das tut Melodyne zwar von selbst, aber die Grundeinstellungen sind für Gitarre nicht so gut. Mit der Erkennungsart “perkussiv” sieht alles schon deutlich besser aus.
Aber Melodyne produziert bei der Notetrennung von Aufschlag- und Abzugsbindungen Ergebnisse, die eigenwillig sind.
Zuerst sollte man mit den […]
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Freitag, den 5. Juni 2009
Die erste Frage ist natürlich, warum kann es sinnvoll sein mit Melodyne zu üben. Ich habe einigen Schülern gezeigt, was mit Melodyne möglich ist und die Reaktion ging hatte einen Grundtenor. “Cool, damit werden ja meine Fehler klarer, ich kann die verbessern und mir dann anhören, wie es richtig sein soll.
Und dieser Feststellung kann ich […]
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Freitag, den 29. Mai 2009
Die grundsätzliche Methode zur Verbesserung der Koordination zwischen der linken und rechten Hand ist nichts neu. Man spielt einfach die Hände einzeln. Wobei die linke Hand auf die Saiten beim Greifen so stark aufschlägt, das ein Ton entsteht und die Finger so schnell abheben, dass ein Ton entsteht.
Meine Variation, die ich als effektiver empfinde, geht […]
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Freitag, den 27. März 2009
In dem Buch Motivation und Handeln wird auch kurz darauf eingegangen, dass Motivation für die Qualität der Ausführung einer Aufgabe schädlich sein kann. Die Autoren verwenden den Begriff der Übermotivation.
Mögliche Folgen der Übermotivation können sein
Aufmerksamkeit auf die Aufgabe, die deren „automatisierten und überlernten Abläufe” […]
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Freitag, den 27. Februar 2009
Die Aufmerksamkeit kann sich beim Üben immer nur auf einen Aspekt richten. Deshalb: Nach dem “Prinzip der rotierenden Aufmerksamkeit” üben!
aus Einfach üben von Gerhard Mantel
Grundsätzlich kann ich immer wieder feststellen, dass meine Schüler versuchen auf Alles gleichzeitig zu achten und deswegen auf gar Nichts achten. Ich rate ihnen dann: “Du musst deine Aufmerksamkeit rotieren lassen, […]
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Freitag, den 13. Februar 2009
Ich habe vor kurzen eine neue Schülerin bekommen, die zuvor Querflötenunterricht hatte. Bei ihr konnte ich ein Phänomen sehr gut beobachten, was ich schon öfters beobachtet habe und auch nutze.
Ich habe selbst Saxophon gespielt und das hat mich zu einer Beobachtung gebracht, die sich mal wieder in der oben genannten Schülerin bestätigt hat. Wie betrachtet […]
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Freitag, den 23. Januar 2009
Von Vorbildern kann man lernen. Sich gegenseitig zu beobachten, zwingt zur Detailbeobachtung. Nachahmung erzeugt Resonanzeffekte bei Spieler und Hörer und erweitert den Erlebnishorizont.
aus Einfach üben von Gerhard Mantel
Ich glaube in dem Roman “Der grüne Heinrich” von Gottfried Keller wird die Malerausbildung in früheren Zeiten beschrieben. Man wurde angehalten, die Bilder alter Meister möglichst detailgetreu zu […]
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Freitag, den 16. Januar 2009
“Richtig” und “falsch” sind buchhalterische, keine künstlerische Bewertungen. Änderungsmöglichkeiten offen halten!
aus Einfach üben von Gerhard Mantel
Diese Überegel steht meiner Ansicht nach in ihrer emphatischen Formulierung etwas bezuglos zum eigentlichen Text. Das Begriffspaar “buchhalterisch” versus “künstlerisch” ist falsch gewählt, sondern es müsste weniger romantisierend heißen, “ungeeignet Bewertungen”.
“Ungeeignet” für was?
Ich habe in den Paraphrasen 5 a - […]
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