Lese- oder Wahrnehmungsstategien

In dieser Woche klagte eine Schüler, es stünden so viele Informationen an den Noten. Er würde sie deswegen übersehen.

Da ich meine Infos ziemlich systematisch schreibe, musste der Schüler pro Note eine Abfolge einhalten, wie er die Informationen wahrnimmt. Das war in diesem Fall:

  1. Note lesen
  2. Sich klar machen, was für Finger greifen oder lösen sich?
  3. Information über der Note lesen.
  4. Was für Bewegungen müssen zusätzlich wegen dieser Information gemacht werden?
  5. Information unter der Note lesen.
  6. Was für Bewegungen müssen zusätzlich wegen dieser Information gemacht werden?
  7. Machen

Und dann ging es doch, dass die Informationen im Kopf des Schülers ankamen.

Wichtig dabei ist, dass man nicht bei jeder Note überlegt, ob man jetzt diesen Ablauf einhält oder nicht, sondern jedes Mal wieder abspult. So wird diese Art der Wahrnehmung auch zu einer Gewohnheit.

Warum ist es wichtig, dass so eine Abfolge zur Gewohnheit wird?

Es ist leider so, wenn man eine ungewohnte hohe Informationsdichte hat, es nicht reicht, dass man diese Informationen nur einmal durchgeht, sondern häufiger durch gehen muss, bis man sich diese merkt.

Es erleichtert die Sache ungemein, wenn die Informationen verlässlich aufgenommen werden. Wenn sich Routinen bilden, wird diese Verlässlichkeit unterstützt.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 25. September 2009 um 08:19 Uhr veröffentlicht und wurde unter Übemethodik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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