Werbeeffekte

Mich hat interessiert, ob gewisse Ereignisse in der Konsumwelt eine Wirkung auf die Nachfrage von Unterricht haben.  Wie es scheint, eher nicht.

Ich habe mal Google Trends dazu befragt.

Das Ergebnis finde ich besonders interessant. Gibt man nur “Musik” und “Intelligenz” ein, dann sieht man, dass es keinen Graphen gibt. Das bedeutet, dass es bei Google zu wenig Anfragen gibt zu diesem Thema.

Was einem Instrumentallehrer merkwürdig vorkommt. Werden wir doch mit dieser These, dass Musik intelligent machen würde, in all unseren Fachzeitschriften bombardiert. Die Musikschulen bombardieren die Eltern und Entscheidungsträger. Aber es scheint doch keinen merkbaren Effekt in der öffentlichen Wahrnehmung zu geben.

Aber insgesamt bleibt, dass Spiele oder Massenphänomen, die sich mit Musik beschäftigen, nicht die Nachfrage nach Instrumentalunterricht erhöhen.

 

Der Beitrag wurde am Freitag, den 18. September 2009 um 08:38 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

 

Eine Reaktion zu “Werbeeffekte”

  1. Micha Am 3. Oktober 2009 um 22:58 Uhr

    Komisch, wo doch, wenn Fußball während WMs zB im Fernsehen kommt, man meistens plötzlich auch im realen Leben so viele Leute mit Fußbällen kicken sieht.

    Vielleicht wirken die Medien nur kurzfristig auf die Bedürfnisse der Leute. Also quasi nach dem Prinzip, dass man eher mal zeitnah, nachdem man von den Medien geprägt wurde, zB ein bisschen kicken geht, als sich auf langfristige Dinge wie einen Unterricht einlässt.

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