“Richtig” und “falsch” sind buchhalterische, keine künstlerische Bewertungen. Änderungsmöglichkeiten offen halten!
aus Einfach üben von Gerhard Mantel
Diese Überegel steht meiner Ansicht nach in ihrer emphatischen Formulierung etwas bezuglos zum eigentlichen Text. Das Begriffspaar “buchhalterisch” versus “künstlerisch” ist falsch gewählt, sondern es müsste weniger romantisierend heißen, “ungeeignet Bewertungen”.
“Ungeeignet” für was?
Ich habe in den Paraphrasen 5 a - d beschrieben, wie man die Wahrnehmung einzelner musikalischer Parameter üben könnte. Aber es geht auch darum, diese Fähigkeiten anzuwenden und zu entwickeln.
Das bedeutet aber auch, dass man sich als Übender nicht nur mit “falsch” und “richtig” bewertet, sondern einzelne Parameter bewertet.
Nachdem ich mit dem Zoom H2 in meinem Unterricht ein wenig herumexperimentiert habe, kann ich sagen, dass solche Aufnahmen diese Selbstwahrnehmung unterstützen, weil man bei einer Aufnahme nicht durch das eigene Spiel absorbiert ist.
Dabei denkt jeder an eine große technische Ausrüstung, die dazu erst gekauft werden muss. Doch es liegt doch mittlerweile einiges an Headsets herum. Und wenn ich mir manche Interviews anhöre, die über VoIP gemacht worden sind, dann ist die Aufnahmequalität gar nicht so schlecht.
Also einfach mal ausprobieren, was mit den billigen Aufnahmetechniken möglich ist.
Der Beitrag wurde am Freitag, den 16. Januar 2009 um 08:43 Uhr veröffentlicht und wurde unter Übemethodik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Einen Kommentar schreiben
Gitarrenunterricht Frankfurt Blog is powered by WordPress | WP.de Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS).