Einer meiner Schüler hat mich gefragt, wie er sich es merken könnte, was für Intervalle “rein” und was für welche “klein und groß” sind. Diese Art der Fragestellung war mir neu und ich überlegte. Dabei vielen mir einige Sachen auf. Färbt man die Intervalle ein, gibt es ein gut zu merkendes graphisches Muster.
Die roten Intervalle sind die reinen Intervall. Die gelben Intervalle sind die Intervalle, die in kleiner und großer Form auftreten. Natürlich stand dann auch die Frage im Raum, wie sich dieser Schüler merken könne, wie viele Halbtonschritte ein Intervall groß ist. Wenn man weiß, dass die reinen Intervalle nur eine Größe haben, die anderen Intervalle zwei, dann ist die Sache verhältnismäßig einfach.
Wie merkt man sich, dass die Zahl Sechs wegfällt. Es fehlt die Zahl, mit der Du garantiert sitzen bleibst. Das System lässt sich leider nicht mehr ganz so schlüssig fortsetzen, wenn es darum geht eine Merkhilfe für Dissonanz und Konsonanz zu schaffen. 
Aber das Meiste kann Du dir damit merken.
Jetzt geht es noch um die Unterscheidung von Quinte und Quarte. Hier können wir uns am Wortklang orientieren. Das Wort Quarte ist schnarrt mehr durch das “r” und ist dadurch auch sperriger zu sprechen. Also nicht so angenehm. Damit ist die Quarte die Dissonanz und die Quinte die Konsonanz.
Der Beitrag wurde am Freitag, den 26. Dezember 2008 um 08:10 Uhr veröffentlicht und wurde unter Musiktheorie abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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