Aufmerksamkeit - Neues Lernen II

In meinem Artikel von letzter Woche bin ich auf das Problem der Aufmerksamkeit beim Lernen von Neuem eingegangen. Heute tue ich das in ähnlicher Form. Ich habe mal ein Diagramm gemacht, auf welchem ich versuche diesen Prozess anders darzustellen. Mir geht es darum, zu zeigen, warum Instrumentallehrer auf manchen Dingen herumreiten.4.png

Vielleicht wundert sich mancher über die Formulierung “Veränderung ist (noch nicht) genießbar”. Ich bin selbst nicht so richtig glücklich über diese Formulierung. Aber mir ist mal irgendwann aufgefallen, dass die Situation Unterricht und die Vermittlung der Unterrichtsziele die Wahrnehmung der erreichten Veränderungen auf “richtig/ falsch” oder “dem von außen gesetzten Ziel” verengt. Dass die Veränderung auch den eigenen Lustfaktor erhöhen können, gerät dadurch gerne aus dem Blickfeld.

Als Lehrer sollte man deswegen nach Arbeitsprozessen immer auch fragen, ob der Schüler die Veränderung für sich als lohnenswert empfindet?

 

Der Beitrag wurde am Freitag, den 23. Mai 2008 um 08:39 Uhr veröffentlicht und wurde unter Übemethodik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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