In diesem Artikel geht es nicht darum, was man für Töne greifen muss, um die Saiten zu vergleichen, denn dazu gibt es genügend Hinweise im Netz. Eine schönde Darstellung gibt es unter http://www.gitarre-stimmen.de. Hier soll es um das Problem gehen, wie lerne ich das mit dem Hören.
Wenn die Gitarre deutlich verstimmt ist, ist es ja kein großes Problem zu hören, ob jetzt die eine Saite zu tief oder zu hoch ist. Doch je knapper die Sache ist, desto schwerer wird es für das ungeübte Ohr, diese Unterscheidung zu treffen, zu tief, zu hoch und passt das jetzt schon wirklich?
Damit Du ungefähr einen Eindruck davon bekommst, wie sich diese Annäherung anhört, habe ich ein RealMediaFile erstellt. Wen die Töne zusammenpassen, wird die Bildschirmfläche des Players grün.
Diese Methode ist nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Aber ich halte sie für die bessere, um das Ohr zu erziehen.
Am Anfang dauert es bei manchen zu lange, bis der gesungene Ton stabil ist, damit man die zwei gesungenen Töne wirklich vergleichen kann. Aber das gibt sich nach ein paar Versuchen.
Jetzt stellt sich die Frage, warum soll ich den Unterschied bei zwei gesungenen Tönen besser hören, als bei zwei gespielten? Du musst jetzt den Unterschied nicht hören, sondern Du kannst ihn im Hals spüren. Du spürst in deinem Kehlkopf, ob Du tiefer oder höher geworden bist.
Grundvoraussetzung für diese Methode aber, dass man einigermaßen singend Töne treffen kann.
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Der Beitrag wurde am Freitag, den 3. November 2006 um 08:12 Uhr veröffentlicht und wurde unter Lernen, Gehör, praktisch abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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