Hier eine Anleitung zum Bilden von Dur und Moll-Dreiklängen.
Diese Anleitung versucht ein wenig dem Problem zu entgehen, dass die genaue Definition der musiktheoretischen Begriffe dem Laie doch nicht so parat sind, weil er zu wenig praktische Anwendung für diese in seinem Alltag hat.
Das Wesen von Dreiklängen ist die Terzschichtung dreier Töne.
Terzen kann man im Notenbild daran erkennen, dass die Notenköpfe, wenn man die Noten direkt übereinander schreibt, sich berühren.
Eine Eselsbrücke dazu: Terzen klingen süß, wie Küsse sind. Deswegen hängen sie wie zwei Verliebte aneinander.
Nachdem man die Terzschichtung geschrieben hat, trägt man dafür Sorge, dass der mittlere Ton dasselbe Vorzeichen wie der Grundton hat.
Hierzu müssen wir den unteren und den oberen Ton (Quinte) des Dreiklanges betrachten.
Die Töne müssen dasselbe Vorzeichen haben.
Leider gibt es zwei Töne, die aus dieser Regel ausbrechen.
Wenn der Grundton ein h ist, dann muss der obere Ton ein #f sein
Man kann auch (zusätzlich) einen Gehörtest machen, die verminderten Quinten “h-f” bzw. “b-f” klingen ziemlich gräulich. Das tun sie, weil verminderte Quinten für das Ohr genau so wirken wie Tritoni (Mehrzahl von Tritonus). Der Tritonus hat auch den Namen “Diabolus in musica” also “Der Teufel in der Musik”. Entsprechend klingt das dann auch. Und verminderte Quinten hören sich genauso an.
Die Größe der unteren Terz bestimmt sich durch die Halbtonschritte. Jetzt sind wir mal wieder bei der leidigen Frage angekommen, wie groß ist eine große Terz und wie groß ist eine kleine Terz. Ja, da war was. Bloß was?
Man kann das Problem etwas umgehen. Ein Moll bzw. Dur-Dreiklang besteht jeweils aus einer großen und kleinen Terz. Also kann man die Halbtonschritte der unteren bzw. oberen Terz abzählen. Und die Terz, die mehr Halbtonschritte hat, ist die große Terz.
Noch eine Eselbrücke, die etwas an den Haaren herbei gezogen ist: Große Menschen wirken des Öfteren dürr, kleine Menschen neben ihnen eher mollig.
Bei Bedarf muss man den mittleren Ton mit einem Vorzeichen, bzw. Auflösungszeichen so korrigieren, dass man das gewünschte Tongeschlecht - also Dur oder Moll - erhält.
Ein hilfreiches Buch zum Thema:”Das kleine Einmaleins der Musiktheorie“.
Der Beitrag wurde am Freitag, den 22. September 2006 um 08:16 Uhr veröffentlicht und wurde unter Lernen, Musiktheorie abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
7 Reaktionen zu “Wie bilde ich einen Dur bzw. Moll-Dreiklang?”
Ich danke ihnen, dass sie dies veröffentlicht haben! Denn ich bin ziemlich im Stress, und morgen schreiben wir die Musik-Arbeit, durch ihre Hilfe kann ich jetzt den Dreiklang, und muss keine 6 mehr schreiben!
Dankeschön!
Eure Ninja
Boah!
Riesen Dank jetzt hab ich das Drauf und morgen Musikarbeit. Tausend Danke :) :) :)
Danke!
Lars
jow… thx ma.. :P….schrieb moin auch ne abbeit.. un wusst nemmer, wann es ein moll un wann ein dur dreiklang iss
naja.. thx!!…
da is vllt noch ne 1 drinne:D
greez shanki
Vielen dank für eure Hilfe ich weiß jetzt was Terzen sind Vielen vielen Dank wir haben eine Musikarbeit geschrieben und ich hatte 1-
Danke danke ich schreib morgen auch ne Musikarbeit xD schon lustig wieviele leute auch immer auf den letzten drücker lernen ;-)
WoW…echt super!!!….
#Wir haben nämlich eine Musiklehrerin die garnicht gut erklären kann…aber dank ihnen habe ich es jetzt doch verstanden!!!…. DANKE; DANKE; DANKE!!!!
:*
Ui ui ui ui ui!
Ich schreib morgen auch ne musikarbeit :D
dank diesem artikel kann ich das dann noch n bissl lernen, in der mappe is kaum was anständiges drinne :D
dankeschön ;-)
Einen Kommentar schreiben
Gitarrenunterricht Frankfurt Blog is powered by WordPress | WP.de Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS).